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Italien kommt einfach nicht zur Ruhe: Erdbeben hat jetzt Kalabrien erschüttert

Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den Süden Italiens erschüttert. Das Beben hatte die Stärke von 5,3 auf der Richterskala und richtete vor allem in der Region Kalabrien erheblichen Schaden an. Besonders in dem Dorf Mormanno in der Provinz Cosenza waren die Erschütterungen zu spüren, hier musste ein Krankenhaus evakuiert werden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, wurden viele Gebäude in der Altstadt in Mitleidenschaft gezogen.

Das Epizentrum des Erdbebens lag laut Angaben der US-Erdbebenwarte an der Grenze der Regionen Kalabrien und Basilikata, ca. sechs Kilometer vom Dorf Mormonna entfernt. Um etwa 03.15 Uhr begann die Erde zu wackeln, die Erdstöße sollen im gesamten Nationalpark Pollino bemerkbar gewesen sein.

Ein Mann starb an den Folgen eines Herzinfarktes

Ein 84-Jähriger Mann erlitt aufgrund des Schreckens einen Herzinfarkt. Laut Medienberichten soll der Mann kurz nach dem Eintreffen des Rettungswagens verstorben sein.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Region im Süden Italiens von einem Erdbeben erschüttert wird. Seit etwa zwei Jahren kommt es hier immer wieder zu Erdstößen. Eine Stärke von 5,3 sei dabei aber nicht erreicht worden, heißt es. Im Mai war es weiter nördlich, in der Region Emilia Romagna, zu starken Erdstößen gekommen. 23 Menschen kamen dabei ums Leben. Im Jahre 2009 hatte ein Erdbeben in L'Aquila in den Abruzzen 309 Todesopfer gefordert.

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