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Italien: Massive Erdrutsche sorgen für Panik

Ein Naturspektakel jagt zu Zeit vielen Italienern einen gehörigen Schrecken ein: Bergmassen rutschten nahe der italienischen Stadt Maierato in Kalabrien langsam ins Tal herab. Inzwischen haben die Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Weitere Erdrutsche sind nicht ausgeschlossen.

Tagelang hatte es in Süditalien geregnet. Der Boden wurde dadurch aufgeweicht. Die Folge sind massive Erdrutsche, die seit Sonntag die Bevölkerung in der Provinz Viba Valentia unsicher machen. Es sieht gespenstisch aus, wenn die Erdmassen langsam aber unaufhaltsam ins Tal herabrutschen. Menschen rennen weg und schreien.

Bisher wurde allerdings noch niemand verletzt. Damit das so bleibt, sollen laut bild.de inzwischen über 2.000 Menscne in Maierato ihre Wohnungen und Häuser verlassen haben. In der vergangenen Nacht wurden sie in öffentlichen Gebäuden einquartiert. Auch andere Dörfer wurden evakuiert.

In San Fratello auf Sizilien flüchteten die Einwohner ebenfalls aus ihren Behausungen. In der Provinz Messina wurde der Notstand ausgerufen. Dort sei es besonders schlimm. 'Wir sehen San Fratello vor unseren Augen verschwinden', sagte der Bürgermeister. 'Viele der geräumten Gebäude hat der Schlamm inzwischen unter sich begraben.'

Gefahr gehe laut den Behörden nicht nur von den herab rutschenden Schlamm-Massen aus, sondern auch von beschädigten Häusern. Die Erdrutsche verursachten zum Teil starke Risse in Kirchen, Schulen und Wohnhäusern. So wurde in Süditalien nach tagelangem Regen der Notstand wegen herabrutschender Berge und Schlamm-Massen ausgerufen.

Video von den Erdrutschen in Süditalien

Bild: YouTube

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