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Jackie Chan baut sein eigenes Museum

Jackie Chan baut sein eigenes Museum. Der Martial-Arts-Star aus Hong Kong plant, mit einem Museum sein eigenes Lebenswerk zu ehren. An über 140 Filmen war Jackie Chan inzwischen beteiligt, in mehr als 60 spielte er die actionreiche Hauptrolle. Nur wenige haben, wie er, den Sprung von China nach Hollywood geschafft und kassieren solche Millionengagen. Deswegen hat Jackie Chan jetzt persönlich im Putuo-Distrikt von Shanghai den Grundstein für sein eigenes Museum gelegt, an dem Ort, wo alles begann.

Schon als kleiner Junge wird der hyperaktive Chan von seinen Eltern auf die China Drama Academy nach Peking geschickt, noch lange bevor er seinen amerikanischen Beinamen "Jackie" erhält. Viele Jahre, zahlreiche Jobs und eine harte Kampfausbildung später ist er ein Weltstar, der seine ganz eigene Kombination von Kampfkunst, Akrobatik und Slapstick kreiert hat. Von dieser Reise soll Chans Museum erzählen. Kostüme, Fotos, Erinnerungsstücke und vieles mehr sollen ab Oktober 2009 ausgestellt werden, wenn das Museum von Jackie Chan seine Pforten öffnet.

Die besten Kampfszenen von Jackie Chan

Allein Chans Verletzungen von seinen Drehs würden reichen, um ein Museum zu füllen. Da er die meisten Stunts immer selber macht, hatte er schon zahlreiche Knochen gebrochen, verlor fast ein Auge und ist beinahe schon mal erstickt. Ein anderes von Jackie geplantes Projekt kommt nun doch nicht zustande. Eigentlich sollte er in einem Show-Kampf gegen den ehemaligen russischen Box-Weltmeister Kostja Tszyu antreten. Der Kampf war als Rand-Veranstaltung zu den Olympischen Sommerspielen in Peking geplant, aber die chinesische Regierung verbot ihn jetzt. Dem offiziellen Olympia-Vertreter des Landes, also Jackie Chan, solle nicht ins Gesicht geschlagen werden.

Bald dürfte Chan auch wieder im deutschen Kino zu sehen sein. Sein neuester Streifen "The Forbidden Kingdom" läuft schon seit April in den USA. Die Abenteuergeschichte dreht sich um einen jungen Kung-Fu begeisterten Amerikaner, der in China auf eine Gruppe von Kämpfern stößt, die ihren Anführer befreien wollen. Viel Action, aber auch viel Fantasie bestimmen die Story und das beste für Martial-Arts-Fans: Zum ersten Mal sind die beiden Stars der Kampfkunst Jackie Chan und Jet Li in einem Film zusammen zu sehen.

Trailer zu Chans neuestem Abenteuer "The Forbidden Kingdom"

Es läuft also alles nach wie vor rund für den 54-jährigen Jackie Chan. Er arbeitet kräftig weiter, um in seinem Museum etwas vorweisen zu können. Wenn er so weiter macht, sollte er lieber gleich ein paar Räume mehr bauen. Sonst ist kein Platz mehr für Erinnerungsstücke, wenn Jackie Chans Museum im Oktober 2009 öffnet.

Quelle: kino.de, de.rian.ru
Bild: Jackie Chan Online

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