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Jacksons verklagen Michaels Tourveranstalter

Gut 14 Monate nach seinem Tod sind die genauen Umstände von Michael Jacksons Ableben immer noch nicht geklärt und jetzt das: Laut US-Medienberichten sollen Jackos Kinder Prince Michael I (13), Paris (12) und Blanket (8) unter der Vormundschaft ihrer Großmutter Katherine (80) den Tourveranstalter 'AEG Live' verklagt haben, weil ihr Vater medizinisch nicht ausreichend versorgt wurde.

Die Klageschrift wird vom 'People'-Magazin wie folgt zitiert: 'AEG unterlag der Pflicht, für Michael Jacksons Sicherheit zu sorgen und nicht in Gefahr zu bringen. Aber AEG hat ungeachtet ihres Wissens um Michael Jacksons Gesundheitszustand diese Pflichten verletzt, indem sie Profitsucht über die Gesundheit und Sicherheit Michael Jacksons gestellt hat.' Der Tourveranstalter soll wegen seines 'mörderischen Probenplans' Schuld daran sein, dass die Kinder ihren Vater verloren haben.

Die Klage der Jacksons wurde am Mittwoch dem Kammergericht Los Angeles vorgelegt. Darin wirft Katherine Jackson der 'AEG' grobe Fahrlässigkeit vor, weil der Leibarzt Dr. Conrad Murray engagiert wurde: 'AEG hat keinen Arzt beschafft, der gewissenhaft auf Jacksons Wohlbefinden geachtet und eine Notfallausrüstung zur Verfügung gestellt hat.' Laut Autopsiebericht starb der 'King Of Pop' am 25. Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol.

Das Schlafmittel sollte dem stark angeschlagenen Jackson gegen die Strapazen der Tourvorbereitungen helfen. Dass Dr. Murray Jackson zu viel Propofol verabreichte, führte letztendlich zu dessen unerwartetem Tod. Michaels Vater Joe (71) reichte daher schon im Juni eine Klage gegen den Arzt ein. Nun folgen die Kinder und Mutter von Michael Jackson mit einer Klage gegen den Tourveranstalter, der den Arzt engagierte.

Quelle: bild.de, tmz.com
Bild: YouTube.com

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