Excite

Jetman stürzt ins Meer

Der Schweizer Abenteurer Yves Rossi hatte sich viel vorgenommen: Mit einer selbstgebauten Flugmaschine wollte der 50-Jährige die Straße von Gibraltar überqueren. Der Versuch schlug fehl, Rossi stürzte ab und landete im Wasser. Ein Rettungshubschrauber fischte den 'Jetman' aus den Fluten.

Gute 40 Kilometer ist die Meerenge zwischen Europa und Afrika breit. Yves Rossi hatte sich vorgenommen, die so genannte Straße von Gibraltar innerhalb von 15 Minuten zu überqueren. Seine selbst gebaute Flugmaschine hat eine Spannweite von 2,5 Metern. Vier kerosinbetribene Motoren gaben den Antrieb. 'Müsste reichen', sagte der ehemalige Kampfpilot selbstbewusst, bevor er sich am Mittwoch in Tanger (Marokko) an den Start begab.

Nach fünf Minuten musste Rossi seinen Flug allerdings abbrechen. Zunächst brachte ihn aber ein Flugzeug auf 1950 Meter Höhe, der Schweizer sprang ab und startete seine Düsenabtriebe. Mit Tempo 280 raste er durch die Luft. Laut bild.de habe es ausgesehen, als sei ein riesiger Vogel durch die Luft geflogen. Genau so wie im vergangenen Herbst, als er mit seiner Düsenmaschine den Ärmelkanal überquerte.

Doch diesmal zwangen Motorenprobleme Rossi zur Aufgabe. Mit einem Fallschirm ließ er sich ins Meer sinken. Dort wurde er von einem Rettungshubschrauber geborgen. Er wurde zu einem Check-Up ins Krankenhaus gebracht. Dem Schweizer ging es aber soweit gut. Und selbstbewusst, wie der verrückte Abenteurer nun mal ist, hat Yves Rossi schon angekündigt, dass er seinen Flug über die Straße von Gibraltar so schnell wie möglich wiederholen wolle.

Bild: gizmodo.de

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016