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Justin Biebers Kapuzineräffchen: Bleibt es für immer in Deutschland?

Justin Bieber hat ein Kapuzineräffchen. Es heißt Mally und er will es überall mit hinnehmen. Aber er scheint nicht zu wissen, dass man in bestimmten Ländern auch bestimmte Unterlagen dabei haben muss, wenn man ein Tier mitnehmen will. Und das könnte ihm jetzt zum Verhängnis werden.

Denn der Zoll in München beschlagnahmte das Tier, als Justin Bieber für seine Deutschlandkonzerte einreiste. Das war am 28. März, seitdem lebt es in Quarantäne. Und bis heute hat es der Teeniestar versäumt die tierseuchenrechtlichen und artenschutzrechtlichen Dokumente an den Zoll nachzureichen.

Es wirkt so, als sei ihm seine Mally plötzlich egal. Denn es ist inzwischen genug Zeit vergangen, um diese Unterlagen zu besorgen und einzureichen. Aber das ist noch nicht geschehen. Und wenn der Kanadier sich noch länger Zeit lässt, muss er sich wohl ganz von seinem Kapuzineräffchen verabschieden. Denn die Vorschriften hierzulande sind streng.

Franz Böhmer vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist da ganz rigoros: "Meldet sich der Sänger bis zum Ablauf der Frist nicht, verliert er sämtliche Ansprüche, und das Tier wird eingezogen." Zwei Wochen noch hat Justin Bieber, um sich sein Kapuzineräffchen wieder zurückzuholen. Gerechnet wird wohl damit nicht. Denn der BfN ist schon längst auf der Suche nach einem neuen Zuhause für Mally. Das könnte auch in einem Nachbarland sein. Denn das Münchener Tierheim hat bereits ein Affenauffanglager in Holland kontaktiert. Dort würde das Kapuzineräffchen dann auch nicht alleine wohnen müssen.

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