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Kanzlerduell ging unentschieden aus

Mit Spannung erwartete Deutschland das Kanzerduell vor der Bundestagswahl, diesmal waren vier Sender mit dabei: Für die ARD trat Anne Will an, das ZDF wurde von Maybrit Illner repräsentiert, Peter Klöppel stellte für RTL die Fragen und Pro7 schickte Stefan Raab ins Rennen. Der TV Total-Moderator war zum ersten Mal dabei und soll wohl junge Zuschauer für Politik und den Urnengang begeistern.

Behandelt wurden Themen wie die Euro-Krise, Mindestlöhne, der Krieg in Syrien und vermeintliche Koalitionspartner. Dabei fiel auf, dass Peer Steinbrück sofort in die Angriffsposition ging. Die Menschen sollen sich nicht von Angela Merkel einlullen lassen, meint er. "Ich habe die Vorstellung eines Landes, in dem jeder von seiner Hände Arbeit leben kann und in dem man würdig altern kann."

Angela Merkel dagegen, der sowieso nicht nachgesagt wird, dass sie eine gute Rednerin sei, tat das, was nötig war. In den Umfragen liegt sie klar vorne. Deswegen wies sie darauf hin, dass die CDU die besseren Konzepte habe, um Dinge wie die Euro-Krise von Deutschland abzuwenden. Als Koalitionspartner nannte sie klar die FDP, denn: "Schwarz-gelb garantiert stabile Verhältnisse."

Für Steinbrück kommen die nur die Grünen für eine Regierungskoalition in Frage. Den Linken erteilte er eine Absage, weil er sie für nicht koalitionsfähig halte. Er könne mit den Linken Deutschland nicht verlässlich regieren. Am Ende des Kanzlerduells lag Peer Steinbrück bei einer ARD-Umfrage knapp vorne, laut dem ZDF habe Angela Merkel das Kanzlerduell knapp gewonnen. Das ist dann wohl ein klassisches Unentschieden.

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