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Karneval sorgt für zahlreiche Verletze in Cottbus und Indersdorf

Für zahlreiche Menschen endete der Karneval am Wochenende dramatisch – bei den Umzügen in Cottbus und in Indersdorf kam es zu zahlreichen Verletzten. Am Ende waren in etwa ein Dutzend junger und alter Menschen von den Ereignissen betroffen, das Treiben allerdings ging unvermindert weiter.

Besonders schwer traf es die Narren in Cottbus - wie die BZ berichtet, stürzte am Sonntagnachmittag in dichtem Gedränge ein Stahlgerüst ein und begrub vierzehn Menschen unter sich. Elf davon wurden verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. In etwa 100.000 Menschen wohnten dem Spektakel bei, 4.000 Narren zogen mit ihren Wagen durch die Stadt. Im Osten der Republik ist Cottbus seit jeher die Hauptstadt des Karnevals.

Gegen 14 Uhr ereignete sich der Unfall. Ein Gerüst, das Stromkabel und Versorgungsleitungen über die Straße führen sollte, stürzte ein, und die herabfallenden Teile trafen die feiernden Menschen unvermittelt. Glücklicherweise besteht nach aktuellem Stand bei keinem der Verletzten Lebensgefahr, wohl ein Grund dafür, dass die Feier auch nach dem Unfall weiterging.

Weit weniger glimpflich allerdings erging es dem 20-jährigen Mann in Indersdorf im Landkreis Dachau. Ebenfalls am Sonntag wurde der Mann im Karnevalsumzug von einem Traktor erfasst, der riesige Reifen begrub ihn unter sich. Die Veranstaltung wurde aufgrund der Dramatik der Geschehnisse sofort unterbrochen, der 20-jährige befindet sich nun im Krankenhaus und wird behandelt. Karneval und Verletze, das passt leider auch immer ein wenig zusammen...

Bild: RBB

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