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Keine Ruhe um Michael Jackson

Die Fragen um den Tod Michael Jacksons versiegen auch nach der Trauerfeier für den Popstar nicht. Immer steht die Frage im Raum, woran der King of Pop gestorben ist. Offiziell heißt es immer noch, dass Jackson vor zwei Wochen einem Herzinfarkt erlegen ist. Im nun veröffentlichten Todesschein wurde die eigentliche Todesursache ausgelassen, so dass man davon ausgehen muss, dass der Grund für den Herzinfarkt noch nicht geklärt und die Vermutung, dass Medikamente zum Tode geführt hätten, bisher nicht eindeutig bestätigt werden konnten.

Im Anschluss an die Trauerfeier bleibt bisher auch die Frage ungeklärt, wo der Sarg mit dem Leichnam Michael Jacksons aufbewahrt wird. Nach Angaben, die den öffentlichen Behörden vorliegen, warte Jacksons Leichnam auf dem Prominenten-Friedhof "Forest Lawn Memorial Park", bis endgültig entschieden sei, wo er begraben werde. Wie einige Presseorgane berichten, sei der Sarg dort aber nie angekommen. Die Behörden selbst gaben zu, dass sie nicht verpflichtet sind, diese Angaben zu überprüfen.

Auch die letzte Begräbnisstätte Jacksons sei nicht eindeutig unter den Familienmitgliedern geklärt, während sein Bruder Jermaine sich dafür ausspreche, dass Michael in Neverland beerdigt wird, will die Mutter der beiden, Katherine Jackson, dass verhindern, weil der Popstar Neverland verlassen habe, um nie wieder zurückzukehren.

Gute Freunde des Popstars, wie Liza Minelli, Quincy Jones, Diana Ross und Elizebeth Taylor, kritisieren unterdessen den Umgang mit Michael Jackson nach dessen Tod. Während die Genannten bisher nur indirekt Kritik geübt haben, wurde der langjährige Konzertveranstalter von Jacksons, Marcel Avram, sehr konkret: "Ich glaube nicht, dass das im Sinne von Michael Jackson oder jeder anderen Person auf der Welt wäre, dass die Leiche von einem Platz an den anderen gebracht wird. Ich bin der Meinung, dass man Michael Jackson nach seinem Ableben in Ruhe lassen sollte – an einem richtigen, würdigen Platz."

Derweil hat sich Mariah Carey via Twitter bei der Jackson Familie und den Fans für ihren Gesang bei der Trauerfeier entschuldigt. Von der Situation mitgenommen, traf Carey nicht alle Töne: "Heute zu singen, war mir fast unmöglich. Ich konnte meine Tränen nur sehr schwer zurückhalten. Es tut mir leid, dass ich es nicht unter Kontrolle hatte und den Song nicht perfekt performen konnte. Aber mir hat es die Kehle zugeschnürt, als ich seinen Sarg vor mir sah."

Nach dem Tode Michael Jackson darf man zu Recht vermuten, dass die drei Kinder des Popstars in Zukunft ein erhöhtes Medieninteresse auf sich ziehen werden. Hatte der Popstar bisher erfolgreich die Identität der Kinder durch Verschleiern verborgen, sind die Gesichter nun spätestens seit der Trauerfeier allseits bekannt. Insbesondere da jetzt die Gerüchte wieder aufkommen, dass Michael Jackson nicht der leibliche Vater ist, erwartet die Kinder ein medialer Spießrutenlauf.

Die Mutter der ersten beiden Kinder, Debbie Rowe hatte nach dem Tod selbst zugegeben, dass Jackson nicht der Vater der Kinder ist. Nun sieht sich unter anderem der Dermatologe Jacksons, Arnold Klein, für den Debbie Rowe gearbeitet hat und wo sich Jackson und Rowe kennen gelernt haben, mit Vaterschaftsvermutungen konfrontiert. Klein bestreitet die Vaterschaft jedoch. Es wird wohl einige Zeit vergehen, bis endgültig Ruhe um die Person Michael Jacksons einkehrt.

Bild: YouTube, www.mjjpictures.com

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