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Kettensägen-Selbstmord: Mann enthauptet sich

Wenn Rechtsmediziner von einer "Rarität" sprechen, dann meinen sie damit sicherlich einen - so unfassbar es klingen mag - 'spektakulären Mord', in diesem Fall einem Selbstmord, bei dem alle vor einem Rätsel standen, da dieser mit einer Kettensäge durchgeführt wurde.

Die Sprache ist vom 24-jährigen Peter T., welcher mit seinem Vater Eberhard (70) in Köln-Sülz lebte. Letztes Jahr im Mai fesselte der junge Heimwerker seinen Vater und stach ihm mehrmals ein Messer in den Hals. Anschließend enthauptete er sich mit einer Kettensäge. Ein Selbstmord der monatelange geplant wurde.

Denn eigentlich gestaltet es sich so, dass man sich mit einer Kettensäge nicht selbst den Kopf abtrennen kann. Die Motorsäge kommt lange bevor der Kopf abgetrennt wird zum Stehen, da durch den Halseinschnitt das Opfer das Bewusstsein verliert und damit die Kettensäge nicht mehr unter Kontrolle hat. Der Druck des Fingers lässt nach und die Maschine schaltet sich aus. Der Kopf bleibt dran.

Wie der junge Mann also seinen Kopf abtrennen konnte, war zunächst unklar. Zunächst, denn nun scheinen alle Details bekannt zu sein. Der Focus schreibt:

"Der Mann hatte an der Baumarktsäge zugkräftige Metallfedern befestigt, die Federn wiederum verankerte er in einer Holzplatte. Er konnte die Säge hochklappen, die Federn zogen sie wieder nach unten. Über eine Zeitschaltuhr regelte er die Stromzufuhr für das Gerät. Den Schaltknopf fixierte der Lebensmüde in der "Ein"-Position."

Was dann geschah erinnert an Horrorfilme: Nachdem Peter P. also seinen Vater umgebracht hatte, legte er sich auf den Boden. Die Federn drückten das ruhende Sägeblatt an seinen Hals und als die Zeitschaltuhr die Maschine in Bewegung setzte, wurde der Kopf in Sekunden durchtrennt.

Der Kettensägen-Selbstmord ist somit geklärt und wird wahrscheinlich bald in irgendeinem Film verstrickt...

Bild: Jim Reynolds (Flickr)

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