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Kinderschänder per Internet-Fahndung gefasst

Das Internet ist nicht nur für den privaten Nutzer praktisch.

Denn nun kann sich auch ein Fahndungserfolg per Internet verbuchen lassen. So heißt es heute Morgen, dass zwei Tage nachdem Interpol Bilder eines mutmaßlichen Kinderschänders ins Netz gestellt hatte, der Mann in den USA festgenommen werden konnte. Der 58-Jährige soll mehrere sechs- bis zehnjährige Jungen in Südostasien vergewaltigt haben und wurde nun in New Jersey gefunden.

Ein großer Erfolg für Interpol: "Wir hatten lediglich eine Reihe schockierender Fotos, die den Verdächtigen beim Sex mit Kindern zeigen, und die Hoffnung, dass Öffentlichkeit und Polizei weltweit auf den Hilferuf reagieren würden", erläutert Interpol-Chef Ronald K. Noble. Innerhalb von 24 Stunden sei die Interpol-Website mit den Fotos etwa 250.000 Mal besucht worden.

Der Verdächtige Wayne C. wird seit zwei Jahren gesucht. Er arbeitete als Schauspieler und an Weihnachten trat er öfters für Unternehmen in die Rolle des Weihnachtsmannes. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, wenn wir über Kontakt zu Kindern sprechen.

Wayne C. wurde weltweit mit Hilfe von Fotos gesucht, doch erst am Dienstag ging die Polizeibehörde an die Öffentlichkeit und das mit großem Erfolg: Innerhalb von 24 Stunden gingen 460 Hinweise ein. Das Internet birgt also "Gutes" wie auch "Böses": Einerseits hätte der Verdächtige ohne das Internet die Fotos nicht so weit verbreiten können und andererseits wäre er ohne das Internet nicht gefasst worden.

Quelle: www.heute.de
Bild: Interpol

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