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"King of the Blues": Blueslegende B.B. King ist tot

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B.B. King ist tot - wie seine Tochter bestätigte, starb der Musiker im Alter von 89 Jahren in Las Vegas.

B.B. King ist eine Legende im Bereich des Blues. Er galt als einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Bluesmusiker aller Zeiten. Der US-Fernsehsender CNN hatte heute morgen, unter Berufung auf Kings Tochter, den Tod des Musikers vermeldet.

Der "King of Blues" wurde 89 Jahre alt. Er litt schon seit Jahren an einer Diabetes-Erkrankung, die seinen Gesundheitszustand stetig verschlechterte. Zuletzt wurde er wegen einer schweren Dehydrierung in ein Krankenhaus gebracht worden und sei dann dort verstorben.

B.B. King wurde am 16. September 1925 unter dem Namen Riley B. King auf einer Baumwollplantage im US-Bundesstaat Mississippi geboren. Als kleines Kind lernte er von seinem Onkel das Gitarre spielen und er sang im Kirchenchor. Seine Karriere als Musiker begann dann im Jahr 1947 in der Blues-Hochburg Memphis (Tennessee, USA), wo er angeblich hingetrampt war. Seinen Durchbruch hatte King dann Ende der 1960er Jahre mit dem Song "The Thrill Is Gone". Ein weiterer Erfolgstitel ist "How Blue Can You Get."

B.B. King hat mit seiner Musik ganze Generationen von Blues- aber auch Rockmusikern beeinflusst. Er selbst trat noch bis ins sehr hohe Alter auf der Bühne auf. Insgesamt bekam er 15 Grammys (und wurde 30 mal nominiert.)

FOTOS: B.B. King - sein Leben in Bildern

Laut dem US-Musikmagazin "Rolling Stone" ist King nach Jimi Hendrix und Duane Allman einer der besten Gitarristen aller Zeiten und sogar Kings Gitarre selbst ist legendär: Seine Gibson ES-355, die er selbst liebevoll "Lucille" genannte hatte, erreichte wahren Kultstatus. King wurde als Ehrung für seine Lebensleistung sowohl in die "Blues Foundation Hall of Fame", als auch in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen.

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