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Klimagipfel 2009: Die Welt schaut auf Kopenhagen

In den nächsten zwölf Tagen ist Kopenhagen das Klimazentrum der Welt. Regierungsvertreter aus 192 Staaten werden anreisen und auf dem Weltklimagipfel bis zum 18. Dezember darüber beraten, was zu tun ist, um eine drohende Klimakatastrophe abzuwenden. US-Präsident Barrack Obama wird an der Schlusskonferenz teilnehmen.

Alleine die Ankündigung, dass der Präsident der Vereinigten Staaten zum Weltklimagipfel in Kopenhagen anreist, wecke laut Hamburger Abendblatt die Hoffnung, dass ein Durchbruch geschaffen werden könne. Ziel sei es, ein weltweites Abkommen zu verabschieden, mit dem eine drohende Klimakatastrophe abgewendet werden kann.

Und das sei auch laut dem Abendblatt nötig. Denn wenn die globale Erwärmung nicht gestoppt oder begrenzt werden kann, dann drohen Inselstaaten wie die Malediven oder Städte wie Venedig im Wasser zu versinken. Hunderte Millionen Menschen seien von diesen Katastrophen betroffen, sollten sie denn eintreten. Der Weltklimagipfel soll dem einen Riegel vorschieben.

Deutschland schickt Bundesumweltminister Nobert Röttgen nach Kopenhagen. Er betonte im Vorfeld des Gipfels, dass sich die Zusammenkunft nur lohnen werde, wenn beschlossen würde, eine globale Erwärmung von höchstens zwei Grad zuzulassen. Laut Bild am Sonntag sagte Röttgen, dass ansonsten ein Leben, wie wir es auf diesem Planeten kennen würden, nicht mehr möglich sei. Deswegen schaut die Welt nun gespannt und hoffnungsvoll auf den Weltklimagipfel in Kopenhagen, zu dem auch Barrack Obama, Präsident von Hauptumweltsünder USA, anreisen wird.

Bild: Homepage Weltklimagipfel

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