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Komoren: Flugzeug stürzt vor der Ostküste Afrikas ab - Nur ein Überlebender

Beim Landeanflug auf die Inselgruppe der Komoren stürzte ein mit 153 Passagieren besetzter Airbus aus dem Jemen vor der Ostküste Afrikas in den Indischen Ozean. Bisher konnte nur ein Überlebender geborgen werden. Laut sueddeutsche.de soll das Flugzeug viele Mängel gehabt haben, die schließlich zum Absturz führten.

Etwa zwei Uhr nachts Ortszeit vor der Inselgruppe der Komoren an der Ostküste Afrikas: Ein jemenitischer Airbus A 310 - mit 153 Personen an Bord - befindet sich im Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Moroni. Das Wetter ist schlecht, die Sicht für den Piloten nicht gut, der Wind ist böig. Der Kapitän meldet den Fluglotsen des Flughafens aber die baldige Landung. Plötzlich bricht das zweistrahlige Flugzeug aus und stürzt in den Indischen Ozean.

Sofort machen sich Suchflugzeuge auf, um den abgestürzten Airbus im riesigen Ozean zu finden. An der Aktion beteiligt sind Flugzeuge und Suchschiffe des Flughafens Moroni. Madagaskar entsandte ebenfalls Schiffe, um sich an der Suche nach dem jemenitischen Flugzeug zu beteiligen.

Wenige Stunden nach dem Unglück bergen Rettungstrupps erste Leichen aus dem Wasser. Dabei sei wohl auch ein Überlebender gefunden worden, berichtet stern.de mit Verweis auf die Nachrichtenagentur AFP. Die Unglücksursache ist allerdings weiterhin unklar. Eine Augenzeugin sah laut focus.de, wie das Luftschiff brennend ins Meer stürzte. Das Flugzeug soll viele Mängel gehabt haben. Seit 1990 soll der Airbus im Einsatz gewesen sein. Das betagte Flugzeug habe schon 17.300 Flüge hinter sich. Der letzte Flug endete mit eine Absturz in den Indischen Ozean und für die meisten Passagiere mit dem Tod.

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