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Krawall-Bilanz zum 1 Mai 2014: Keine Ausschreitungen in Berlin, in Hamburg eskalierte es

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Krawall-Bilanz zum 1 Mai 2014: In Hamburg gab es diverse Ausschreitungen, in Berlin blieb es dagegen ruhig. Nur am späten Abdend kam es ganz vereinzelt zu kleineren Krawallen.

Traditionell kommt es am 1. Mai zu Demonstrationen von linken Gruppierungen in den Großstädten Berlin und Hamburg. Oft geht es dabei gewalttätig gegen die Polizei zu. In diesem Jahr waren in der Hauptstadt 6400 und in der Hansestadt 1800 Beamte im Einsatz. Und während es in Berlin ruhig blieb, eskalierte die Situation in Hamburg.

"Revolutionäre Mai-Demos" nennen es die Gruppierungen, die jedes Jahr dazu aufrufen, am Tag der Arbeit auf die Straße zu gehen. In Hamburg musste die Polizei am diesjährigen 1. Mai schließlich Wasserwerfer einsetzen, um die teils gewaltbereiten radikalen Linken in Schach halten zu können. Dabei war es ein fast gleichwertiger Kampf, denn es demonstrierten 2200 Aktivisten, sie waren also nur gering in der Überzahl.

Das linke Kulturzentrum "Rote Flora" war mal wieder Zentrum der Demonstrationen. Als die Teilnehmer der Mai-Demos daran vorbeiziehen wollten, kam es zu "massiven Übergriffen", wie die Polizei es nannte. Böller, Steine und Flaschen wurden auf die Beamten geworfen. Zeitweise mussten die Ordnungshüter gar den Marsch auflösen.

In Berlin waren am 1. Mai 2014 rund 19 00 Demonstranten unterwegs, aber von dort wurden keine Ausschreitungen vermeldet. Als weitgehend friedlich hat die Polizei die Kundgebung beschrieben. Nur selten gab es kleinere Übergriffe oder Ausschreitungen. Er sei sehr zufrieden, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich in der RBB-Abendschau. Die Demonstration am 1. Mai endete vor dem Willy Brandt-Haus. Dieses war mit Gittern gesichert.

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