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Kunstfehler: Kurz vor der Organentnahme wacht "Hirntote" auf

Schlimmer kann es für einen Menschen wohl nicht sein: In einem New Yorker Krankenhaushalt unterliefen den Ärzten mehrere Fehler. Und so wäre es beinahe dazu gekommen, dass einer Frau bei lebendigem Leibe Organe entnommen wurden. Sie war für tot erklärt worden, wachte aber kurz vor der Entnahme auf.

Die Geschichte geschah im Jahr 2009, wie der Berliner Kurier jetzt berichtet. Mit einer Überdosis Drogen wurde Colleen S. Burns in das das St.-Joseph’s-Krankenhaus gebracht. Dort erklärten die Mediziner sie für hirntot. Dabei übergingen sie den Hinweis einer Krankenschwester.

Die hatte nämlich einige Tests bei der angeblich Toten durchgeführt und dabei herausgefunden, dass die Frau mit einem Fuß zuckte und sich gegen das Beatmungsgerät wehrte. Trotzdem baten die Ärzte die Familie der angeblich Toten darum, Organe entnehmen zu dürfen. So wäre es beinahe zu der Katastrophe gekommen, wenn Colleen S. Burns nicht rechtzeitig aufgewacht wäre.

Von der Gesundheitsbehörde bekamen die Ärzte jetzt bescheinigt, "Fehler ohne Ende gemacht" zu haben. Es seien nicht genügend Tests durhgeführt worden. Dazu kämen unzureichende Gehirnuntersuchungen und das Übergeben der Krankenschwester. Insgesamt muss das Krankenhaus 22.000 Dollar Strafe. 16 Monate nach dem Vorfall beging Colleen S. Burns Selbstmord.

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