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Lady Gaga droht Hersteller von Muttermilch-Eis 'Baby Gaga'

Nachdem bereits die Gesundheitsbehörde Bedenken gegen das in einem Londoner Eislokal angebotene Eis aus Muttermilch angemeldet hat, geht nun auch Lady Gaga gegen das als 'Baby Gaga' beworbene Eis vor.

Wie ihre Anwälte in einem Schreiben mitteilten, sehe Lady Gaga durch das Eis ihre Markenrechte verletzt. Die Eisdiele möge deshalb spätestens ab kommenden Mittwoch auf die Bezeichnung 'Baby Gaga' für die ungewöhnliche Eissorte verzichten und auch in Zukunft keine Produkte mehr mit ihrem Namen in Verbindung bringen. Hält sich das Lokal nicht an diese Auflagen, seien rechtliche Schritte nicht ausgeschlossen.

Das im Londoner Szenestadtteil Covent Garden gelegene Eislokal sorgte mit seinem Eis aus Muttermilch für großes Medienecho. Das aus abgepumpter Milch von 15 Frauen produzierte Eis erfreute sich trotz eines hohes Preises großer Beliebtheit und war bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Momentan beschäftigt sich die staatliche britische Gesundheitsbehörde mit dem Eis, um zu prüfen, ob es gegen Lebensmittelgesetze verstößt. Es wurden dafür Proben genommen, die zur Untersuchung an ein Labor weitergegeben wurden.

Es ist noch ungewiss, was die Analyse ergibt, das Eislokal verzichtet bis zur vollständigen Auswertung der Proben jedenfalls auf Herstellung und Verkauf des Eises. Ob das Eis bei einer Freigabe durch die Gesundheitsbehörden trotz Einspruch von Lady Gaga weiterhin unter dem Namen 'Baby Gaga' verkauft werden wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: ntv.de
Bild: flickr.com

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