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Landeten Menschen wirklich auf dem Mond?

Im Juli 1969 betrat Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Seitdem ranken sich eine Menge Verschwörungstheorien um die Mondlandungen, von denen es insgesamt sechs gab. Die Zweifler bringen viele Argumente vor. Wir benennen diese jetzt hier und geben Antworten darauf, ob sie wiederlegt werden können.

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Perfekte Fotos

Die Mondlandung von Apollo 11 ist in einem Fernsehstudio simuliert worden. Dieses Argument bringen alle Verschwörungstheoretiker und meinen, Beweise dafür zu haben. Die Perfektheit der Fotos vom Mond wird dabei immer wieder herangezogen. Sie seien gestochen scharf und optimal ausgeleuchtet und das sei bei dem dicken Raumanzug gar nicht möglich gewesen. Wahr ist aber, dass die Firma Hasselbad ein von den Astronauten ausgewähltes Modell so umgebaut hat, dass es sehr leicht zu bedienen war. Außerdem trainierten die Mondfahrer schon Monate vorher mit den Kameras und wurden dadurch quasi Profifotografen. Dass aber nicht alles gelang, sieht man auf der Website der NASA. Dort sieht man auch eine Menge misslungener, unscharfer Bilder.

Der berühmte Schuhabdruck

Das Bild vom Schuhabdruck von Buzz Aldrin ist sehr berühmt. Darin sieht man das Profil, das sich sehr deutlich im Mondstaub absetzt. Skeptiker sagen, dass es auf dem Mond gar keine Feuchtigkeit gäbe und deswegen ein so scharfer Abdruck gar nicht möglich sei. Bei Tests mit trockenem Sand zeigt sich das auch. Weltraumexperten wissen aber, dass der Mondstab nicht Sand sondern eher trockenem Zement gleicht. Und darin kann man durchaus einen sehr festen Abdruck machen.

Die wehende Fahne

Die US-Fahne weht auf dem Mond, obwohl dort keine Luft vorhanden ist. Das sei nicht möglich, meinen Kritiker der Mondlandung. Allerdings wusste das die NASA auch und hat den Sternenbanner von einer Querstrebe halten lassen, damit das Tuch nicht sofort in sich zusammen fällt. Das ist auf Bildern sehr deutlich zu sehen. Das Bild sollte halt eindrucksvoll sein und das wäre mit einem schlaff herunter hängenden Sternenbanner nicht möglich gewesen.

Astronauten hätten höher springen können

Die Aufnahmen der umher hüpfenden Astronauten auf dem Mond gingen um die Welt, aber Verschwörungstheoretiker meinen, sie hätten viel höher springen müssen. Die Anziehungskraft ist auf dem Mond nur etwa ein Sechstel von der auf der Erde. Die höchsten Sprünge gingen bis einen Meter hoch, meistens jedoch viel weniger. Das ist damit zu erklären, dass die Astronauten noch einen Anzug von etwa 80 Kilogramm mit sich herumschleppen mussten. Damit kommt man auf der Erde vielleicht ein paar Zentimeter hoch.

Keine Sterne zu sehen

Auf den Fotos seien keine Sterne zu sehen, soll ebenfalls ein Beweis für eine Fälschung der Mondlandung sein. Das liegt aber daran, dass Kameras damals wie heute keinen so hohen Kontrastumfang haben. Sehr schwaches Licht ist dann gegen sehr starkes Licht, was die Sonne ausstrahlt, nicht zu sehen. Auch alle anderen angeblichen Beweise, die gegen eine Mondlandung sprechen, konnten von Experten widerlegt werden. Apollo 11 hat also tatsächlich im Weltraum und nicht in einem Fernsehstudio stattgefunden.

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