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Lindsay Lohan klagt wegen Werbespot auf 100 Millionen Dollar Entschädigung

Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Lindsay Lohan hat gegen das Finanzunternehmen E-Trade auf 100 Millionen Euro Entschädigung geklagt. Durch einen Werbespot der besagte Firma sieht die 23-Jährige laut Informationen von Zeit.de ihren Ruf und ihre Persönlichkeitsrechte beschädigt.

Hintergrund der Geschichte sind die seit langem bekannten Drogen- und Alkoholprobleme von Lindsay Lohan. Diese wurden nun allem Anschein nach für einen TV-Spot von E-Trade aufgegriffen und thematisiert. In dem kurzen Werbefilm sieht man Babys beim Chatten – ein kleines Mädchen fragt einen Jungen, ob 'Milkaholic Lindsay' schon bei ihm gewesen sei.

Das Management der Schauspielerin ging sofort auf die Barrikaden, sie sehen in der Namensgebung in Verbindung mit einem deutlichen Alkoholiker-Wortspiel eindeutig die Persönlichkeitsrechte von Lindsay Lohan beschädigt. Der Name Lindsay, so ein Sprecher der Schauspielerin, sei in den USA so bekannt und eindeutig besetzt wie 'Oprah' oder 'Madonna' daher könne von einem Versehen keine Rede sein.

Die Firma E-Trade war bislang zu keiner ausführlichen Stellungnahme bereit, bislang hieß es lediglich kurz, man habe einfach nur einen beliebten Namen wählen wollen. Dies dürfte aber gerade in der Verbindung mit der Alkoholproblematik eine nur schwache Ausrede sein. Nun soll die Ausstrahlung des Werbespots zunächst per einstweiliger Verfügung gestoppt werden – die Klage über 100 Millionen Dollar ist bereits auf dem Weg.

Und hier das Corpus Delicti in Bild und Ton

Bild: Youtube 1 und 2

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