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Lindsay Lohan weist sich selbst in Entzugsklinik ein

Nächsten Dienstag müsste Lindsay Lohan ihre 90-tägige Haftstrafe antreten, doch nun hat sich die Schauspielerin selber in eine Entzugsklinik eingewiesen und hofft, so dem Gefängnis entgehen zu können. Unter Tränen nahm Lohan das Urteil entgegen, mit dem sie aufgrund mehrfacher Verstöße gegen ihre Bewährungsauflagen zu 90 Tagen Haft verurteilt wurde. Aber noch hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben.

Jetzt hat sie sich selbst in Pickfords Lofts, eine Entzugsklinik in Los Angeles, Kalifornien, eingeliefert. Ein Aufenthalt in einer Suchtklinik ist ebenfalls Teil ihrer Strafe und sollte im Anschluss an die Haft folgen. Allerdings wählte die Alkoholabhängige keine zufällige Klinik: Pickfords Lofts wurde von dem bekannten Verteidiger Robert Shapiro gegründet. Der 67-jährige ist einst der Anwalt von O.J. Simpson in dessen umstrittenen Mordprozess gewesen. Shapiros Sohn starb 2005 an einer Überdosis und seitdem engagiert sich der Anwalt für die Rehabilitation von Drogenabhängigen.

Wie es scheint, war die Einweisung also ein kluger Schachzug von Lohan. Shapiro verteidigte bereits O.J. erfolgreich und könnte nun auch für das abgestürzte Starlet die Verteidigung übernehmen. Offiziell sei er noch nicht zu ihrem Anwalt ernannt worden, verrät eine Quelle gegenüber People.com. Allerdings kann sich der Verteidiger durch die Suchtspezialisten in der Klinik dann aus erster Hand ein Bild über Lindsay Lohan machen und die Situation einschätzen.

LiLo hofft wohl immer noch, auf eine Abwandlung ihrer Haftstrafe zu Entzug statt Gefängnis. 'Lindsay will nicht gegen das Urteil ankämpfen oder es anfechten, sie will es nur anpassen, zitiert People.com die Quelle weiter. Ob Lindsay Lohan nun doch ihre Haftstrafe im Gefängnis absitzen muss oder ob ihre Einweisung in die Entzugsklinik die Richterin milde stimmt, wird sich spätestens nächsten Dienstag zeigen.

Bild: YouTube

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