Excite

Malawi-Stiftung: Madonna droht juristischer Ärger

Hat Superstar Madonna unrechtmäßig acht Mitarbeiter ihrer Malawi-Stiftung entlassen? Diese Frage muss nun ein Gericht klären, denn die gefeuerten Angestellten sehen Unrechtmäßigkeiten und ziehen den Weltstar vor Gericht. Madonna bleibt allerdings ganz ruhig.

Sie wolle die Strategie ihrer Stiftung ändern und so noch mehr Kindern in Malawi helfen, kündigte Madonna im Januar an. Acht Mitarbeiter passten da wohl nicht ins Konzept. Denn die erste Amtshandlung war, diese Angestellten zu entlassen. Die fordern nun vor Gericht eine Entschädigung.

Denn die gefeuerten Mitarbeiter fühlen sich ungerecht behandelt. Die Kündigung sei nicht legal, weil sie so in den Verträgen nicht vorgesehen und zulässig gewesen sein. Das berichtet jetzt die Nachrichtenagentur AFP. Madonnas Anwalt übermittelte dem Gericht eine Stellungnahme des Welttars. Darin betont sie, dass alles rechtmäßig abgelaufen sei.

Die Entscheidung sei 'aus wirtschaftlichen Gründen nötig' gewesen, heißt es weiter. Böse Absichten habe Madonna nicht gehegt. Eigentlich wollte Madonna in Malawi eine Schule für 500 Mädchen bauen. 10,7 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Nun mussten acht Mitarbeiter der Malawi-Stiftung deswegen gehen und ziehen Madonna nun vor Gericht.

Bild: Website Raising Malawi

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016