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Männliche Menopause - gibt es sie wirklich?

Bei dem Begriff Wechseljahre denkt man sofort an die Frau. Allerdings machen auch Männer Veränderungen ab einem gewissen Alter durch. Die sogenannte männliche Menopause - korrekt heißt es Andropause - gibt es und wir nennen einige Symptome. Manche mögen auch Midlife Crisis dazu sagen, aber das beschreibt es nicht genau.

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Eine Studie bringt Aufschluss

Lange Zeit war es medizinisch nicht definiert, was mit Männern in den mittleren Jahren passiert. Doch ein Team der University of Manchester hat in Zusammenarbeit mit euopäischen Forschungsinstituten vor fünf Jahren eine Studie durchgeführt und daraus ein Erkenntnisgewinn geschafft. Befragt wurden Männer zwischen 40 und 79 Jahren.

Neun Symptome

Befragt wurden die männlichen Teilnehmer über sogenannte Wechseljahresbeschwerden. Darunter fallen die sexuelle, psychische und physische Gesundheit. Und heraus kamen Ergebnisse, aus denen die Symptome der männlichen Menopause exakt bestimmt werden konnten. Insgesamt sind es neun typische Vorkommnisse, mit denen jeder Mann irgendwann rechnen muss.

Körperliche Einschränkungen

Ab einem gewissen Alter lässt die morgendliche Erektion immer stärker nach, dazu kommen weniger sexuelle Gedanken und allgemeine sexuelle Unlust. Auch die Erektion im Wachzustand funktioniert nicht mehr so richtig. Außerdem ist der Körper bei Kraftanstrengung eingeschränkter. Laufen, heben, vorbeugen, bücken, knien und einen Kilometer laufen strengen immer mehr an.

Psychische Merkmale

Auch die Psyche spielt dabei eine Rolle. In der Andropause klagen Männer häufig über Müdigkeit oder Traurigkeit. Dazu kommen Nervosität, Konzentrationsmängel, Schlafstörungen und Ängstlichkeit. Die Symptome der männlichen Wechseljahre sind damit klar definiert. Ob es eine sinnvolle Behandlung gibt, darüber streitet die Medizin allerdings noch.

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