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Der Oscar-Preisträger Maximilian Schell ist gestorben

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Die Filmwelt trauert um einen ihrer größten Stars, Oscar-Preisträger Maximilian Schell ist tot. Der österreichisch-schweizerische Darsteller starb in der Nacht zum Samstag in einem Krankenhaus in Innsbruck. Wenige Tage vorher lag er noch in einer Klinik in Salzburg und kurierte dort eine Lungenentzündung aus. Dieser hatte er überstand, starb dann aber doch an im Alter von 83 Jahren an einer plötzlich auftretenden Krankheit.

Im Jahr 1930 kam Schell in Wien auf die Welt. Er machte sich schon früh einen Namen als Schauspieler, Dramaturg und Regisseur. Sein erster Weg führte ihn an die Basler Komödie. Dann führte sein Weg nach Deutschland und er spielte Theater in Essen, Bonn, München und Berlin. 1958 trat Maximilian Schell dann sogar am Broadway auf.

Ab 1955 drehte er auch Filme. Sieben Jahre später war er dann der erste deutschsprachige Oscar-Gewinnernach dem Krieg. Er bekam den Academy Award für seine Rolle als Kriegsverbrecher-Anwalt in dem US-Film "Das Urteil von Nürnberg". Er bekam noch weitere Nominierungen als bester Haupt- oder Nebendarsteller. Außerdem war er noch für den besten Dokumentarfilm und besten ausländischen Film für den Oscar nominiert.

Der Darsteller entstammte einer Künstlerfamilie. Sein Vater war der Schweizer Schriftsteller Hermann Ferdinand Schell, seine Mutter die österreichische Schauspielerin Noé von Nordberg. Seine Schwester Maria Schell war einer der größten Stars im deutschsprachigen Film. Auch Schells weitere Geschwister Immaculata und Carl arbeiteten als Schauspieler.

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