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Messerattacke vor Landgericht Frankfurt eskaliert tödlich

  • Roland Meinecke/Wikimedia Commons

Ein Streit zwischen Prozessteilnehmern eskalierte heute Morgen gegen 8,45 Uhr am Landgericht Frankfurt am Main: Schüsse fielen und zwei Männer starben infolge eines Messerangriffs - der mutmaßliche Täter wurde bereits festgenommen.

Heute Morgen gegen 8.45 Uhr eskalierte ein Streit zwischen Prozessteilnehmern am Landgericht Frankfurt am Main. Es fielen Schüsse und zwei Männer starben infolge eines Messerangriffs. Die vermeintlichen Hintergründe und der genaue Ablauf der Tat sind noch völlig unklar. Zwei Männer im Alter von 45 bzw. 50 Jahren starben nach einem eskalierten Streit zwischen Prozessteilnehmern im Gerichtsgebäude des Landgerichts Frankfurt am Main. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man allerdings schon mutmaßen, dass sich der Täter und die beiden Opfer kannten. Einer der beiden Männer schwebte zunächst in Lebensgefahr, erlag jedoch kurze Zeit später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, gab ein Polizeisprecher bekannt. Der mutmaßliche Täter, ein 47-jähriger Afghane aus Eschborn, wurde bereits festgenommen.

Der Täter und die beiden Opfer sollen auf dem Weg zu einem gemeinsamen Prozesstermin aneinander geraten sein. Angeblich kam es zum Streit, wobei der Täter eine Pistole und ein Messer zückte. Bei dem anberaumten Revisionstermin des so genannten "Blutbad von Steinbach"-Prozesses sei es um eine tödliche Messerattacke auf Autohändler gegangen, wie aus Kreisen der Staatsanwaltschaft zu erfahren ist. Die beiden Opfer sollen im November 2007 sollen auf drei konkurrierende Autohändler mit einem Schlachtermesser eingestochen haben. Nach der Attacke brach einer der beiden schwer verletzten Männer vor der Sicherheitsschleuse zusammen, der andere sei vor dem Gerichtsgebäude verstorben. Augenzeugen alarmierten sofort die Polizei, die die Tatwaffen umgehend sicherstellte und das Gebäude absperrte. Rettungskräfte und Notarztwagen waren in Kürze vor Ort.

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