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Mexiko in Dauerpanik – Nach Schweinegrippe erschüttert heftiges Erdbeben das Land

Als hätte das mittelamerikanische Mexiko derzeit nicht schon genug Probleme mit der sich ausbreitenden Schweinegrippe erschütterte nun auch noch ein heftiges Erdbeben weite Teile des Landes. Wie Focus.de berichtet kam es besonders in Zentralmexiko am Montag zu einem Erdbeben der Stärke 5,6.

Streckenweise kam es unter der Bevölkerung zu regelrechter Panik. Besonders ist der Megacity Mexiko-Stadt gerieten viele Menschen außer Kontrolle, als zahlreiche Wolkenkratzer ins Wanken gerieten. Mit dazu beigetragen hat sicherlich die ohnehin angespannte Lage in Mexiko – nach dem Erdbeben rannten viele Menschen mit Atemschutzmasken verstört durch die Stadt.

Vereinzelt kam es sogar zu Todesfällen, so z.B. in der Küstenstadt Guerrero. Dort starben zwei Frauen im Alter von 67 und 75 Jahren an einem Herzinfarkt. Das Epizentrum des schweren Bebens vom Montagvormittag lag laut Angaben von Seismologen rund 210 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt in der Nähe von Chilpancingo.

Besonders für die größtenteils gläubigen Katholiken Mexikos scheinen die jüngsten Unglücke etwas katastrophales zu haben. Focus.de zitiert eine 22 Jahre alte Sozialarbeiterin direkt nach dem heftigen Erdbeben: "Wir Mexikaner sind nicht daran gewöhnt, mit so viel Furcht zu leben. Das ist wie die Apokalypse." Viele Mexikaner aber suchen nun Trost im Glauben und beten für ein Ende der Hiobsbotschaften...

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