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Michael Douglas fühlt sich missverstanden

Michael Douglas ist ein wenig sauer auf die englische Zeitung "Guardian". Denn die schrieb nach seinem Interview in einer TV-Show, dass er dort gesagt habe, dass sein Rachenkrebs durch Oralsex hervorgerufen wurde. Doch der Oscar-Preisträger wollte nur Krebsaufklärung betreiben, sagt er jetzt. Sich selbst habe er damit nicht gemeint.

Es stimmt, Rachenkrebs kann durch oralen Verkehr hervorgerufen werden. Dies ist bei der Krebsforschung noch nicht so bekannt. Und durch die Humanen Papillomaviren kann tatsächlich Mundkrebs beim Mann ausgelöst werden. Bisher war nur bekannt, dass die HPV Gebärmutterkrebs bei der Frau durch Geschlechtsverkehr verursachen kann.

Der Schauspieler will seine Ausführungen eher als Krebsaufklärung verstanden wissen: "Ich wollte dem Reporter einfach über HPV aufklären, ein Virus, das Mundkrebs auslösen kann. Und das ist eine der wenigen Krebsarten, die kontrolliert werden können und gegen die es Impfungen sogar für Kinder gibt."

Der Sprecher von Michael Douglas dementierte schon vorher, dass der US-Star sagen wollte, dass sein Rachenkrebs durch Oralverkehr hervorgerufen wurde. Die Zeitung "Guardian" allerdings bleibt bei ihrer Version. Dabei ist schon bewiesen, dass der Wortlaut aus der TV-Sendung nicht originalgetreu abgetippt wurde. Michael Douglas sprach von Testergebnissen, auf die er sich bezog, die Zeitung ließ die Passage mit den Tests weg, so dass es sich anhörte, als habe Douglas sich selbst gemeint. Aber das hat er ja nun dementiert.

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