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Michael Jackson und Dr. Conrad Murray - Verdacht auf fahrlässige Tötung

In einer Großaktion beschlagnahmten jetzt zwei Dutzend Beamte 21 Dokumente und einen Computer aus der Klinik von Michael Jackons Hausarzt Dr. Conrad Murray, um nach Beweisen für eine fahrlässige Tötung zu suchen.

Nun beginnen die Auswertungen, um Licht in das immer noch sehr schwarze Dunkel um die Todesursache von Michael Jackson zu kriegen. Drogen- und Kriminalexperten würden laut tmz.com ab sofort damit beginnen, die Unterlagen von Dr. Conrad Murray zu untersuchen. Der Arzt hatte versucht, Michael Jackson nach seinem Herzstillstand wiederzubeleben. Ihm wird allerdings auch vorgeworfen, den King of Pop mit allerlei Schmerzmittel versorgt zu haben.

Laut bild.de ließ Murrays Anwalt verlauten, dass er eng mit der Polizei zusammen arbeiten wolle, da er selbst an einer Aufklärung interessiert sei. Der Herzspezialist, der seit Mai für Jackson arbeitete und ihn auf bei seinen London-Konzerten begleiten sollte, versicherte, dass er dem Popstar nie etwas gegeben habe, was zu seinem Tod hätte führen können. Laut The Sun soll Murray dem Superstar allerdings das Narkosemittel Propofol gespritzt haben. Das soll zu Jacksons Herzstillstand geführt haben. Murray selbst sei daraufhin eingeschlafen und habe von allem zunächst nichts mitbekommen. Bestätigen sich die Gerüchte und Verdächtigungen gegen den Arzt, erwartet ihn eine Anzeige wegen fahrlässiger Tötung. Michael Jacksons Familie geht sogar noch weiter: Vater Joe gab laut tt.com an, dass es ganz sicher ein Mord gewesen sei.

Dr. Conrad Murray sei aber nur Teil einer laufenden Ermittlung, sagte eine Polizeisprecherin laut zeit.de. Es solle auch noch ein Anästhesist aus der Spalding Schmerzklinik in Beverly Hills befragt werden. Unterdessen berichten Gossip-Portale, dass Michael Jackson bei seinem Tod keine Nase mehr gehabt habe. Es soll ein Loch in seinem Gesicht geklafft haben und der King of Pop soll in der Öffentlichkeit eine Nasenprothese getragen haben. Das jedenfalls behauptet Eric Bates, Herausgeber des Rolling Stone Magazins. Wer das zu verantworten hat, steht nicht fest. Sicher ist nur, dass Dr. Conrad Murray unter Verdacht der fahrlässigen Tötung steht.

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