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Michael Jacksons Leibarzt: Ich hielt jeden Abend seinen Penis

Als Michael Jackson plötzlich und unerwartet starb, machte man dessen Leibarzt zum Schuldigen wegen fahrlässiger Tötung: Er solle den King of Pop mit dem Betäubigungsmittel Propofol versorgt haben, mit dem Jacko jeden Abend in den Schlaf finden wollte - der Weltstar starb dann an einer Überdosis und Dr Conrad Murray wurde zu vier Jahren Haft verurteilt.

Wegen guter Führung und überfüllter Gefängnisse wurde der Mediziner nun nach zwei Jahren aus der Haft entlassen. Angeblich habe er während der Zeit im Knast an einem Buch geschrieben, in dem er nicht nur einiges klar stellen will, sondern auch sein enges Verhältnis zu Michael Jachson beschreibt. In einem ersten Interview nach dem Haftaufenthalt verriet Dr. Conrad Murray nun intime Details aus dem Leben des Superstars.

Angeblich habe er jeden Abend Jacksons Penis gehalten. Der King of Pop sei nachts inkontinent gewesen und musste deswegen ein Kondomkatheter tragen. "Michael wusste nicht, wie man ein Kondom überzieht, also musste ich das machen", so Murray. Außerdem beteuert er seine Unschuld am Tod von Jackson. Der Sänger sei ein Drogensüchtiger gewesen. "Michael Jackson tötete versehentlich Michael Jackson."

Der Weltstar sei ein gebrochener Mann gewesen, zwischen Panik und Elend. "Ich versuchte ihn zu schützen, doch stattdessen wurde ich mit ihm hineingezogen." Propofol habe Michael Jackson von deutschen Ärzten bekommen, das habe er ihm selbst erzählt. Murray sagte, dass er keine Ahnung gehabt habe, dass Jackson Propofol zum Einschlafen genutzt habe, als er 2006 zum ersten Mal bei ihm war. "Ich war damit überhaupt nicht einverstanden, aber Michael war nicht die Art Mann, dem man etwas abschlagen konnte", sagte der Arzt in dem Inteview mit "Mail on Sunday".

Murray sagt weiter, dass er Michael Jackson nie etwas gegeben habe, was ihn hätte töten können. Dafür liebe er ihn zu sehr, immer noch und er vermissen ihn jeden Tag. Zu Jackos Lebzeiten habe er den gebrechlichen Superstar zum Essen und Trinken zwingen müssen. Murray habe sich um ihn gekümmert, denn die beiden hätten sich geliebt, wie Brüder. Jackson sei Familie gewesen, er habe seinem Arzt in vielen schlaflosen Nächsten über seinen Schmerz und sein Leid erzählt. Und als der King of Pop einmal sagte, dass es für ihn nur noch vier Menschen geben würde, seine drei Kinder und sein Leibarzt, sei das für Dr. Conrad Murray einer der glücklichsten Tage seines Lebens gewesen.

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