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Michael Jacksons virtueller Zwilling

Der sensationelle Fund von 3D-Scans von Michael Jackson könnte dafür sorgen, dass der King of Pop bald wieder Konzerte gibt. Virtuelle Konzerte natürlich, denn mit diesen Scans aus dem Jahr 1996 wollte Jackson sich selbst virtuell vervielfältigen. Jacko sah damals allerdings noch anders aus, als zum Zeitpunkt seines Todes im Juni.

Einen virtuellen Zwilling wollte Michael Jackson von sich machen lassen. Deswegen ließ er seinen Körper und seine einzigartigen Bewegungen 1996 scannen. Jackson hatte Zeit seines Lebens wohl seine eigene 'Unsterblichkeit' im Sinn. Er spielte ja auch mit dem Gedanken, sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen, damit ihn Wissenschaftler in einigen Jahren oder Jahrzehnten – je nach Stand der Wissenschaft – wieder aufwecken.

Die 3D-Scans könnten aber tatsächlich dafür sorgen, dass Michael Jackson nun unsterblich wird, denn mit diesen Scans ist es möglich, alle möglichen Situationen des virtuellen Jacksons nachzustellen. Er könnte wieder Konzerte geben oder in Computerspielen und Filmen auftauchen. Die Scans seien laut der englischen Zeitung 'The Telegraph' zu einem Zeitpunkt gemacht worden, als er zwar schon sehr bleich gewesen sei, aber seine Nase noch nicht so deformiert war.

Der Besitzer der Scans ist ein amerikanischer Geschäftsmann, dessen Firma diese damals machte. 'Seitdem liegen sie in unseren Archiven', sagt er. An die Öffentlichkeit kamen sie, als der Amerikaner versuchte, die Scans für 1,1 Millionen Euro zu verkaufen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Michael Jackson mit Hilfe dieser 3D-Scans tatsächlich wieder 'aufersteht'.

Bild: YouTube

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