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Michael-Jackson-Auktion abgeblasen

Das persönliche Hab und Gut von Michael Jackson wird nun doch nicht versteigert. Wie das Auktionshaus "Julien's" aus Los Angeles berichtet, wird es nun statt der "Michael Jackson Auktion" nur eine "Michael Jackson Ausstellung" geben. Der Popstar hatte sich schon zuvor gerichtlich gegen die Versteigerung seiner Gegenstände gewehrt.

Im Februar berichteten wir noch von der spektakulären Auktion. Gestern war die Ausstellung gestartet, vom 22. bis zum 2. April hätte die Versteigerung stattgefunden. Der angeblich hoch verschuldete Jackson konnte schon im Jahr 2005 nicht mehr die Gehälter für seine Angestellten aufbringen, damals wurde die Neverland Ranch geschlossen. Um seinen Schuldenberg abzutragen hatte Jacko den Auktionator Darren Julien mit der Versteigerung beauftragt. Nach einem Bericht der "Netzeitung" hatte der bei der Organisation bereits 2 Millionen Dollar ausgegeben und erwartete einen Erlös von mindestens zehn Millionen. Da entschied sich Michael Jackson plötzlich um.

Über die Anwälte seiner Firma "MJJ Productions" versuchte er die Auktion zu stoppen mit Begründung, dass zahlreiche Stücke für Jackson einen "außerordentlichen Gefühlswert" hätten. Im März ließ ein Gericht in Los Angeles den Antrag noch abschmettern, jetzt einigten sich die Parteien scheinbar außergerichtlich, ohne Einzelheiten preiszugeben.

Unter den zu versteigernden Gegenständen wären laut "Welt Online" auch Jacksons goldbeschichteter Rolls Royce (Startgebot 140.000 Dollar), sein kristallbesetzter Handschuh (5000 Dollar) und sein Brokat-Tourneejackett (12.000 Dollar) aus dem Jahr 1984 gewesen. Ob die Erlöse aus seinem geplanten Konzert- Marathon in London viel an seinen Schulden ändert oder es irgendwann tatsächlich mal ein teuer zu besichtigendes Jacko-Plastinat geben wird ist eher zweifelhaft. Wie Michael Jackson also auf diese Summen aus der Auktion verzichten kann bleibt ein Rätsel.

Bild: JuliensAuctions.com

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