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Michelle Obama erobert durch die Umarmung der Queen die Herzen der Briten – Ärger über Berlusconi

Erst sorgte die neue US-amerikanische First Lady Michelle Obama mit der Umarmung der britischen Queen für einen Bruch mit dem eigentlich sehr strikten Protokoll, dann aber eroberte sie mit dieser Geste nicht nur die Herzen der Briten im Sturm. Ihr gesamter Auftritt im Rahmen des G20-Gipfels geriet zu einer großen Feier der Sympathie – selten zuvor zeigte sich eine First Lady so herzlich und nahbar.

Zunächst hatten zahlreiche Zeitungen von einem eigentlichen Skandal gesprochen, dass Michelle Obama es wagte, ihren Arm um die Queen zu legen, dann aber klärte heute die britische Times auf, dass die Reaktion der Königin im Grunde viel bemerkenswerter gewesen sei. Dass diese die Umarmung umstandslos erwidert habe, zeuge von großer Hochachtung für die Präsidentengattin.

Die Umarmung der Queen & Michelle Obama

Und dementsprechend fiel das offizielle Statement des Königshauses aus, in diesem hieß es: "Es handelte sich um eine beiderseitige und spontane Demonstration der Sympathie und Wertschätzung zwischen der Queen und Michelle Obama." Britische Medien gehen nun sogar schon soweit und sprechen von einer gänzlichen neuen Art der Etikette am britischen Hof, die Michelle mit ihrem warmen Auftritt eingeleitet hatte. Und auch ihr Besuch an einer Londoner Mädchenschule endete in einer einzigen Umarmungswelle.

Deutlich weniger Sympathien konnte sich indes Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi einmal mehr bei der Queen sichern. Beim Gruppenphoto zum G20-Gipfel bekam er eine regelrechte Schelte von der Queen, als er laut nach Präsident Barack Obama rief. "What is it? Why does he have to shout so loud?" rief ihm die Queen zu. Mehr kann man die Königin wohl kaum verärgern, wie es anders geht, zeigte indes die Umarmung von Michelle Obama...

Berlusconi & die not amused Queen

Quelle: Spiegel.de
Bild: YouTube

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