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Mit SMS zum Nichtraucher?

Zugegeben, es klingt etwas merkwürdig: Mit SMS zum Nichtraucher. Aber an der Universität Greifswald ist man von diesem Projekt begeistert und sieht dem positiv entgegen. Aber mal langsam, was hat es mit der Nichtraucher-SMS eigentlich auf sich?

Bekannt ist wohl jedem, dass mittlerweile fast alle jungen Leute im Besitz eines Handys und die Textnachrichten ein gern genutztes Tool sind. Und genau diese Tatsache will Severin Haug vom Institut für Epidemie und Sozialmedizin in Greifswalf für sein Pilotprojekt nutzen. Seiner Meinung nach können SMS aufs Handy den Rauchern bei der Entwöhnung helfen, schließlich sei die Hemmschwelle beim Lesen einer SMS geringer, als das Aufsuchen eines Gesprächs mit einem Therapeuten. Gerade deswegen sei auch die Teilnehmerzahl dieses Pilotprojektes so hoch.

Die SMS zum Nichtraucher werden soll vor allem jene jungen Menschen unterstützen, die bis dato noch nicht wirklich motiviert sind, aufzuhören. Junge Raucher bis 40 Jahre stellen nach Haug die beste Zielgruppe dar, da ältere Menschen das Handy nicht so häufig benutzen würden. Bei der Altersgruppe bis 60 Jahre würde dann eher der Kontakt via E-Mail denkbar sein.

Und was beinhalten diese Nichtraucher-SMS? Es werden vor allem die Vorteile des Nichtrauchens fokussiert, wobei die Themen Gesundheit, Geld oder Reaktionen der Familie berücksichtigt werden.

Es bleibt abzuwarten, ob man aufgrund einer SMS wirklich plötzlich Nichtraucher wird. Spannend wäre auch zu wissen, welche SMS schlussendlich am meisten motiviert - doch das wurde noch nicht erforscht...

Quelle: N24
Bild: gemawan wahyadhiatmika (Flickr)

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