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Mona Lisa "überlebt" Anschlag mit Teetasse

Eine russische Touristin hat offenbar eine Teetasse auf das berühmte Kunstwerk "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci im Pariser Louvre geworfen. Das berichtet jetzt focus.de. Das Meisterwerk überstand den Anschlag unbeschadet. Der Grund für den Angriff der Russin, der vor eine Woche stattfand, ist noch unklar.

Millionen Menschen haben es schon im Pariser Louvre bewundert: Das berühmte, sehr zurückhaltende Lächeln der "Mona Lisa". Aber noch niemand hat bisher eine Teetasse auf das Meisterwerk von Leonardo da Vinci geworfen. Bis vor einer Woche : Da schleuderte eine russische Touristin die Porzellantasse direkt auf das Gemälde.

Aber "Mona Lisa" ist durch Panzerglas und Wachpersonal geschützt, so dass ihr der Angriff nichts anhaben konnte. Die Tasse zerschellte an dem dicken Glas, das Personal nahm die Angreiferin sofort fest. "Mona Lisa" lächelt weiter. Der Schreck der anfliegenden Teetasse ging anscheinend spurlos an ihr vorbei.

Die Russin ist nun in psychiatrischer Behandlung. Experten vermuten laut der Zeitung "Le Parisien", dass sie am Stendhal-Syndrom leide, das Menschen dazu zwingt, sich an Kunstwerken zu vergehen. Das Museum reichte Klage ein. Das kann teuer werden. Im vergangenen Jahr drückte eine Amerikanerin einem gänzlich weißen Gemälde des US-Künstlers Cy Twombly in Avignon einen roten Knutschmund auf. Die Amerikanerin wurde dazu verurteilt, die fünfstelligen Restaurierungskosten zu übernehmen. So teuer wird es für die Russin wohl nicht. Dank des Panzerglases, dass "Mona Lisa" vor ihrem Angriff schützte, muss sie wohl nur die Rechnung für eine Teetasse begleichen.

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