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Nach Amoklauf: Präsident Obama will Waffengesetze verschärfen

Amerika steht nach dem Amoklauf von Adam Lanza an der Sandy Hook-Grundschule immer noch unter Schock. Am 14.Dezember tötete der 20-Jährige dort 20 Grundschulkinder und sechs Erwachsene. Zuvor hatte er seine eigene Mutter erschossen, die Lehrerin an dieser Schule. Nach seiner Greueltat erschoss der Täter sich selbst.

Nun hat US-Präsident Barack Obama bei einer Trauerfeier für die Opfer angekündigt, dass er die Waffengesetze in den USA verschärfen möchte. "Wir dürfen solche Ereignisse nicht als Routine hinnehmen. Diese Tragödien müssen enden, und um sie zu beenden, müssen wir uns ändern", sagte der gerade wiedergewählte Präsident der Vereinigten Staaten vor Angehörigen der erschossenen Kinder und Erwachsenen.

Man habe zu wenig getan, um die Kinder zu schützen, gab Obama selbstkritisch zu. Deswegen wolle er nun in den kommenden Wochen seine gesamte Macht dafür einsetzen, dass die sehr liberalen Waffengesetze in den USA verschärft würden. Sein Ziel sei es die Waffengewalt drastisch zu reduzieren. Solche Taten dürfen sich nicht wiederholen, sagte er am Sonntag bei der Trauerfeier.

Am 14. Dezember drang der Amokläufer Adam Lanza in die Schule ein und feuerte Salven auf die dort anwesenden Grundschulkinder. Inzwischen berichten Medien wie Spiegel Online darüber, dass der Täter wohl unter einer autistischen Störung litt. Er habe das Asperger-Syndrom gehabt, bei dem Menschen einerseits hochintelligent, andererseits aber auch emotionslos sind. Eine Erklärung für diese Tat sei dies aber nicht, heißt es in dem Artikel ganz deutlich. Denn normalerweise neigen Asperger-Patienten nicht dazu, Straftaten zu begehen, sie würden eher ganz streng die Gesetze befolgen.

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