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Neue Details zum Busunglück auf der A2 – Wahrscheinlich technischer Defekt

Nach dem verheerenden Busunglück auf der A2wir berichteten – kommen immer mehr Details zur Unglücksursache ans Licht. Auch die verstorbenen zwanzig Personen konnten nun eindeutig identifiziert werden. Wie sich nun herausstellte, befand sich tragischerweise auch ein 13-jähriges Mädchen unter den Opfern.

Ging man zu Beginn des Busunglücks auch noch davon aus, dass das Feuer auf der Toilette möglicherweise durch eine unachtsam entsorgte Zigarette hervorgerufen worden sein, so mehren sich jetzt die Hinweise, dass ein technischer Defekt die Ursache gewesen sein könnte. Zwar könne ein verbotenes Rauchen auf der Toilette als Ursache nicht völlig ausgeschlossen werden, so ein Polizeisprecher aus Hannover. "Wir favorisieren aber einen technischen Defekt", fügte er hinzu.

Insgesamt kamen bei dem Busunglück 13 Frauen und 7 Männer ums Leben – alle waren im Alter zwischen 40 und 80 Jahren. Viele der Opfer hatten keine Chance, das Feuer zu überleben, da sich mit der möglichen Brandexplosion vermutlich blitzschnell Gase in den Innenraum entladen haben dürften, die augenblicklich zu Bewusstlosigkeit unter den Reisenden geführt hat. Bis aber endgültig Gewissheit über die Ursachen und die genauen Details des Busunglücks auf der A2 herrscht, werden noch zahlreiche Untersuchungen notwendig sein.

Quelle: Bild.de, Netzeitung.de

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