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Neue Studie – Dünne Menschen sind gut fürs Klima

Eine gesunde Ernährung und eine schlanke, sportliche Figur sind nicht nur gut für das eigene Wohlbefinden, nein, es hilft auch massiv im Kampf gegen die Erderwärmung. Focus.de berichtet nun von einer Studie der London School of Hygiene & Tropical Medicine: Diese kommt zu dem Schluss, dass dünne Menschen dem Klima Gutes tun. Wären die Menschen heute insgesamt wieder so schlank wie noch vor 40 Jahren, würden ganze 20% weniger Energie verbraucht.

Diesem erstaunlichen Ergebnis liegt folgende Idee zu Grunde: Erst einmal essen schlanke Menschen grundsätzlich weniger, und die Lebensmittelproduktion ist eine der energie- und CO2-intensivsten überhaupt. Gleichzeitig bewegen sich dicke Menschen weniger, das heißt sie nehmen häufiger und leichtfertiger das Auto oder andere Transportmittel, die ebenfalls das Klima belasten.

Die Forscher Phil Edwards und Ian Roberts stellten die Berechnungen an für Gesellschaften, in denen nur 3,5% der Menschen übergewichtig sind und verglichen diese mit Gesellschaften, in denen 40% an Übergewicht leiden. "Einen schweren Körper zu ernähren, ist genauso wie mit einem Sprit fressenden Auto zu fahren", erklären die Autoren der Studie.

Weiterhin fordern sie im Rahmen der Veröffentlichung ihrer Studie ein Umdenken bezüglich der Erderwärmung: "Wir müssen dem Kampf gegen Übergewicht eine Schlüsselrolle zuweisen, nicht nur aus Gründen der Gesundheit, sondern auch um die Klimaveränderung aufzuhalten." Mit beeindruckenden Zahlen schließt die Studie – 1000 Kilo CO2 könnten pro dünnem Menschen eingespart werden, das wiederum würde bei einer Milliarde Menschen exakt eine Milliarde Tonnen Treibhausgase einsparen.

Bild: Army.mil (Flickr)

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