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Neuseeland: 7-Jährige von vier Bullterriern angefallen

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In Neuseeland passierte jetzt ein Drama um ein 7-jähriges Mädchen, die Kleine wurde von vier Bullterriern angegriffen. Die Hunde bissen über 100 Mal zu und entstellten das Kind fast bis zur Unkenntlichkeit. Wie durch ein Wunder überlebte das Mädchen. Ärzte sagten jetzt, dass sie noch bis ins Erwachsenenalter Operationen vor sich hat.

Die kleine Sakurako Uehara stammt ursprünglich aus Japan und war mit ihrer Familie unterwegs, um Freunde zu besuchen. Diese leben in der Stadt Murupara auf der Nordinsel und auf dessen Anwesen (siehe Bild) geschah das Drama. Den Freunden der japanischen Familie gehörten die Hunde der Rasse Staffordshire Bullterrier. Aus unersichtlichen Gründen fielen sie über das Mädchen her und verletzten sie so schwer, dass sie sich noch bis Freitag in kritischem Zustand befand.

Derzeit haben die Mediziner die Lage der Japanerin aber stabilisiert. Dennoch wird sie noch viele Jahre in ärztlicher Behandlung bleiben müssen. Die Tiere haben die Kleine völlig entstellt und Zac Moaveni, behandelnder plastischer Chirurg am Middlemore Hospital in Auckland, meinte, dass ihr noch viele plastische Operationen bevorstehen würden, wahrscheinlich bis ins Erwachsenenalter.

Die Hunde wurden sofort gefangen genommen und eingeschläfert. Gegen die Besitzer wird nun ermittelt. Der Fall der 7-jährigen Japanerin löste in Neusseland eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Insgesamt wurden 100 000 neuseeländische Dollar für die Familie gesammelt. Das sind etwa 60 000 Euro. Aber Geld kann den Schmerz der Kleinen und der Eltern wohl nur sehr gering lindern.

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