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Neuseeland: Viele Menschen werden noch vermisst

Am Dienstag erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,3 die Stadt Christchurch in Neuseeland. Es ist bereits das zweite Beben in der Region binnen weniger Monate. Das Beben forderte bereits viele Todesopfer. Die Suche nach Überlebenden ist für die Helfer sehr gefährlich.

Immer weiter schwindet die Hoffnung bei den Neuseeländern, weitere Überlebende zwischen den Trümmern von Christchurch zu finden. Denn viele Gebäude drohen einzustürzen. Die Helfer können nicht hinein gehen. Und dazu wurde die Region am Mittwoch auch noch von Nachbeben erschüttert. Dass die Stadt so stark zerstört wurde, führen Seismologen auch auf das Beben vom September 2010 zurück. Viele Gebäude seien damals beschädigt worden und hätten nun nicht mehr standgehalten.

Insgesamt werden noch 300 Menschen vermisst. Allein 50 von ihnen sollen im Canterbury-Television-Gebäude in Christchurch festsitzen. Die Polizei vermutet aber, dass sie dem Nachbeben zum Opfer fielen. 'Wir glauben, dass es dort keine Überlebenschance gab', sagte Einsatzleiter David Lowry laut dem Stern.

Mit 390.000 Einwohnern ist Christchurch die zweitgrößte Stadt in Neuseeland. Das starke Beben ist das schwerste seit 80 Jahren und erwischte die Bevölkerung, als gerade viele Menschen in der Innenstadt unterwegs waren. Das Beben forderte bisher 75 Todesopfer, 55 wurden bereits identifiziert. 120 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden. Doch die Hoffnung, dass diese Zahl noch steigt, schwindet, denn nach dem Erdbeben in Neuseeland sind viele Gebäude in Christchurch einsturzgefährdet.

Erdbeben in Christchurch / Neuseeland

Bild: YouTube

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