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New Yorker behauptet der Sohn von John F. Kennedy und Marilyn Monroe zu sein

Ein 53-jähriger US-Amerikaner behauptet ganz bescheiden, der uneheliche Sohn von John F. Kennedy und Marilyn Monroe zu sein. Und das ist noch längst nicht alles. Der New Yorker John Fitzgerald Kennedy, der sich bisher auch John R. Burton nannte, erhebt nun auch noch Anspruch auf sein rechtmäßiges Erbe, nämlich die Millionen des 1963 ermordeten US-Präsidenten.

Tatsächlich wird schon seit Jahrzehnten spekuliert, ob es eine Liebesbeziehung zwischen dem Hollywood-Star Marilyn Monroe und dem Politiker John F. Kennedy gegeben hat. Es hält sich sogar hartnäckig die Verschwörungstheorie, dass Kennedy den Tod des Sex-Symbols inszeniert hatte, weil ihre Affäre sein Amt als US-Präsident gefährdete. Monroe war 1962 an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben, sie litt unter starken psychischen Problemen, war abhängig von Medikamenten und hatte mehrere Ehen und Fehlgeburten hinter sich. Kennedy wurde ein gutes Jahr später in Dallas erschossen, auch hier sind die Hintergründe niemals einwandfrei geklärt worden.

Das alles ist John Fitzgerald Kennedy bzw. John R. Burton auch egal, denn er weiß nur, dass er der Sohn der beiden ist und ein Recht auf das Vermögen hat. Auf die Frage, warum er so lange hinterm Berg gehalten habe mit seiner Identität, antwortet Burton nur: "Man wartet darauf, dass die Leute das Richtige tun. Und dann tun sie es halt nicht. So kommt man in diese Situation, in der ich mich nun befinde." Diese Situation, die Burton meint, könnte also ein Bankrott sein, denn die Fakten sprechen bisher eher gegen ihn. Zu der Zeit, als er geboren wurde, drehte Marilyn Monroe vier Filme ohne ein Zeichen von Schwangerschaft zu zeigen. Außerdem wird die Affäre der beiden Berühmtheiten eigentlich immer auf einen späteren Zeitpunkt datiert, was aber nichts heißen muss.

John R. Burton will tatsächlich vor Gericht einen DNA-Test beweisen lassen, dass er das Kind Kennedys ist. Dafür werden nächste Verwandte wie Robert Kennedy Jr. ebenfalls getestet werden. Burton sagt über seine vermeintlichen Erzeuger übrigens: "Sie waren grossartige Eltern, ich hätte mir nichts besseres wünschen können." Leider hätte er nicht die Möglichkeit gehabt, Familienfotos aufzubewahren, aber Präsident Kennedy hätte testamentarisch festgelegt, dass all seine Kinder jährlich einen bestimmten Betrag ausgezahlt bekämen. Er hätte somit als "ältester Sohn" auch ein Anrecht darauf. Ob er das wirklich hat, wird sich zeigen, wenn festgestellt werden konnte, ob John R. Burton wirklich der Sohn von John F. Kennedy und Marilyn Monroe ist.

Quelle: nypost.com
Bild: smh.com.au

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