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Nidal Malik Hasan: Wer ist der Todesschütze von Fort Hood?

Nidal Malik Hasan, ein Militärpsychiater mit dem Ruf, besonnen zu sein und hart zu arbeiten, hat auf der Militärbasis Fort Hood 13 Soldaten erschossen. Nun rätseln die Vereinigten Staaten, wie dieser Wut- und Gewaltausbruch passieren konnte. Der US-Major Hasan, gebürtiger Palästinenser, galt als treuer Diener der US-Army. Er soll aber Angst vor einem Fronteinsatz gehabt haben.

Der Todesschütze Nidal Malik Hasan eröffnete in den Mittagsstunden in einem Gebäude, in dem Soldaten medizinisch untersucht werden, plötzlich das Feuer. 13 Menschen tötete er, 30 weitere sind verletzt. Unter den Toten befindet sich auch ein ziviler Polizist. Alle Getöteten sind im Erwachsenenalter.

Hasan arbeitete als Militärpsychologe auf der Militärbasis. Er war laut Spiegel online als hart arbeitender und sehr gläubiger Mann bekannt. Während seines Amoklaufes soll er 'Allah ist groß' gerufen haben. Hasans Eltern wanderten aus einer palästinensischen Kleinstadt in die USA aus, wo der heute 39-Jährige geboren wurde. Als Kind soll er laut ehemaliger Nachbarn sehr lernbegierig gewesen sein. Der kleine Nidal Malik habe lieber Bücher gelesen, anstatt Football zu spielen.

Gegen den Willen seiner Eltern sei der US-Amerikaner mit palästinensichen Wurzeln dann ins Militär eingetreten. Ein Cousin von Hasan sagte laut SPON, dass er dem Land, in dem er geboren und aufgewachsen sei, habe dienen wollen. Er machte einen Abschluss in Medizin und arbeitete als Assistenzarzt in einem Krankenhaus. Ehemalige Arbeitskollegen seien schockiert von der Nachricht über die Gewalttat. Jeder, der Hasan kennt, beschreibt ihn als ruhigen, angenehmen Zeitgenossen.

Verwandte des Todesschützen berichteten jetzt verschiedenen US-Medien, dass Nidal Malik Hasan zunehmend Probleme mit dem Militär gehabt habe. Nach dem 11. September soll er aufgrund seiner Herkunft von Kollegen schikaniert worden sein. Außerdem sollte er Ende des Jahres zu seinem ersten Auslandseinsatz in den Irak geschickt werden. Hasan habe Angst davor gehabt. 'Die Idee, an die Front zu müssen, hat ihn entsetzlich mitgenommen', sagte laut New York Times sein Cousin Nader Hasan, ein Anwalt aus Virginia. Allgemein sei der Amokläufer mit den Kriegen in Afghanistan und dem Irak nicht einverstanden gewesen. Die Abneigung gegen diese Kriege sei wohl der wahre Grund gewesen, weniger eine Angst vor einem Auslandseinsatz.

Der pensionierte Militärarzt D. Terry Lee sagte sogar aus, dass Hasan sich regelrecht über muslimische Anschläge gefreut haben solle. Der Gläubige soll gesagt haben, dass Muslime das Recht hätten, gegen den Aggressor zu kämpfen. Hasan scheint so unzufrieden mit der Politik der USA gewesen zu sein, dass er mehr und mehr terroristisches Gedankengut pflegte. All das könnten Gründe sein, warum Nidal Malik Hasan zum Amokläufer wurde und in Fort Hood 13 Soldaten erschoss.

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