Ob Slips, Spaghetti oder Kondome, am Automaten kriegt man alles

Für zehn Pfennig bekam man früher Kaugummis am Automaten heute hat sich das Angebot an den Automaten um einiges erweitert. Nicht nur gibt es Automaten an Bahnhöfen, Bahnhaltestellen und Kantinen mit Getränken und Süßigkeiten, sondern auch Automaten die Gebetbücher, Regenschirme, Werkzeuge, Spaghetti und getragene Slips anbieten.

Richtig gehört: Getragene Slips. In Japan kann man am Automaten diese und so ziemlich alles andere ziehen, wie bspw. lebende Käfer. Aber auch in Deutschland stehen mittlerweile knapp 500.000 Getränke- und Speise-Automaten. Allein letztes Jahr kamen 38.000 neue Automaten dazu.

Und da der moderne Mensch nicht nur Limonade und Snacks zu Mittag haben möchte, werden mittlerweile auch Pommes, Würstchen und frische Spaghetti mit Soße am Automaten angeboten. Blumen gibt es beispielsweise auch an Automaten in Krankenhäusern, wobei in England in einigen Kliniken die passende Vase angeboten wird. Und auf einem Friedof im niederrheinischen Vierden gibt es auf Knopfdruck die Grabkerzen.

Aber das war noch nicht alles: Der Reifenhersteller Continental hat bundesweit rund 400 ausgemusterte Zigarettenautomaten bei Fahrradhändlern und an beliebten Strecken aufgestellt, deren Fächer mit Fahrradschläuchen gefüllt sind. Und dem Japanischen Slip-Automaten machen wir auch Konkurrenz - auch wenn unsere ungetragen sind: Auf der Toilette von Bars in Stuttgart und Berlin können schwarze Strings am Automaten gezogen werden.

Vom Kaugummiautomaten zum Alles-Anbieter. Wer weiß, was noch alles kommen wird...

Quelle: Heute.de
Bild: YouTube

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