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Obama baut Führung vor Clinton aus

US-Präsidentschaftsanwärter Barack Obama hat sich mit guten Resultaten in den Bundesstaaten Indiana und North Carolina zurück gemeldet.

Nach schwierigen Wochen, in denen er von allen Seiten mitunter überhart angegriffen wurde und in denen die Debatte um seinen ehemaligen Pastor Wright immer wieder neu aufflammte, konnte er jetzt einen wichtige Etappensieg feiern.

Nachdem er bei der letzten Wahl in Pennsylvania – wir berichteten – doch deutlicher als erhofft verloren hatte, konnte er nun wieder Boden gutmachen.

Zwar konnte Hillary Clinton in Indiana einen knappen 51% zu 49% Sieg verzeichnen, jedoch fällt dieser Sieg in einem Staat wie Indiana deutlich zu niedrig aus, um daraus positiven Schwung zu gewinnen.

In North Carolina hingegen, der eine relativ große afro-amerikanische Bevölkerung aufweist, konnte Obama mit 56% zu 42% einen großen Sieg feiern. Dementsprechend gab sich der Senator aus Illinois als großer Gewinner des Abends.

Mit den guten Ergebnissen aus Indiana und North Carolina konnte Obama nun seine Gesamtführung gegenüber Clinton weiter ausbauen. Laut Zählung des Nachrichtensenders CNN führt Obama nun insgesamt mit 1.836 zu 1.681 Delegiertenstimmen vor Clinton.

Auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten im Spätsommer müsste Clinton nun auf die geschlossene Unterstützung der Superdelegierten hoffen, um noch an Obama vorbeizuziehen. Schwer vorstellbar aber nicht unmöglich.

Quelle: CNN
Bild: Steve Rhodes (Flickr)

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