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Öffentliche Fahndung nach Kinderschänder via Video

Das Bundeskriminalamt veröffentlichte jetzt selbstgedrehte Videos eines Kinderschänders, um ihn mit einer öffentlichen Fahndung zu überführen. Am Mittwoch zeigte die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY … ungelöst" Ausschnitte aus diesen Videos. Die Ermittler erhoffen sich nun sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Insgesamt 42 Videos drehte der Pädophile von seinen Taten. Die Kinder, die er darauf missbraucht, sollen zwischen 5 und 7 Jahren alt sein. Der etwa 35- bis 45-jährige Mann geht dabei auch mit Gewalt gegen die Kinder vor. Gedreht wurden diese Filme in verschiedenen Räumen.

Das BKA vermutet, dass der Täter diese Videos im Jahr 2006 aufgenommen hat, um sie im Internet auf einschlägigen Seiten zu verbreiten. Außerdem sei nicht auszuschließen, dass der Missbrauch von anderen Kindern heute noch weitergehen würde.

Der Beschluss für diese öffentliche Fahndung wurde von der Staatsanwalt Gießen gefasst, nachdem alle Maßnahmen zur Ergreifung des Täters nichts gebracht hätten. Nun bitten die Ermittler die Bevölkerung um Mithilfe. Der Mann sei etwa 1,75 bis 1,85 m groß und werde im Video "Christoph" genannt. Stimmproben und Bilder können von jedem auf der Homepage des Bundeskriminalamts www.bka.de abgerufen werden. Ziel ist, den Kinderschänder dann mit einer öffentlichen Fahndung anhand seiner selbstgedrehten Videos zu überführen.

Bild: Bundeskriminalamt

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