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Olympische Winterspiele 2014: Zwei Anschläge in Wolgograd

Zwei Selbstmordattentate, die innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfanden, sorgen in der Region, in der im Februar die Olympischen Winterspiele 2014 stattfinden sollen, für Angst und Schrecken: Am Sonntag detonierte eine Bombe im Bahnhof von Wolgograd, einen Tag später sprengte sich ein Attentäter in einem Linienbus selbst in die Luft.

Der betroffene Bus gehört zur Linie N15 und führt von einer Plattenbausiedlung in die Innenstadt. Die russische Agentur Interfax gab an, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Selbstmordattentats voll besetzt gewesen sei. Die Leiche des Attentäters wurde sichergestellt. Nun soll sie identifiziert werden. Insgesamt wurden bei dem Anschlag 14 Menschen getötet und 28 verletzt.

Mit einer Sprengkraft von vier Kilogramm TNT ging die Bombe in die Luft. Sie sei mit Metallstücken gefüllt gewesen. Die Teile seien identisch mit dem Inhalt der Bombe am Sonntag im Bahnhof von Wolgograd gewesen. Bei dem Anschlag am Bahnhof von Wolgorad kamen 17 Menschen ums Leben. Insgesamt war dies jetzt das dritte Attentat in einem kurzen Zeitraum. Schon am 21. Oktober riss eine Frau sechs Menschen in einem Bus in Wolgograd in den Tod, als sie sich selbst sprengte.

Wolgograd ist zwar 700 Kilometer von Sotschi entfernt, aber dennoch können die Anschläge in Verbindung mit den Olympischen Winterspielen 2014 gebracht werden. Doch das IOC scheint sich keinerlei Gedanken über die Sicherheit zu machen. Eine Sprecherin sagte nach den Attentaten, dass die russischen Behörden für die Sicherheit zuständig seien und das IOC keine Zweifel daran habe, dass sie dieser Aufgabe gewachsen seien.

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