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Papst Benedikt spart bei US-Reise nicht mit Kritik

Die alles entscheidende Frage vor Antritt seiner USA-Reise lautete, ob und wie Papst Benedikt XVI. auf die Pädophilie-Skandale der amerikanischen katholischen Kirche eingehen würde.

Seit 2002 hatte eine Serie von Kindesmissbräuchen mit anschließender Vertuschung die Katholische Kirche in den USA in eine tiefe Krise gestürzt. An diesem Thema konnte Papst Benedikt XVI. nicht vorbei, und er tat es auch nicht.

Ganz im Gegenteil fand er binnen zwei Tagen deutliche Worte und kritisierte scharf, in welcher Weise lange Zeit innerhalb der Kirche versucht wurde, die Skandale zu verheimlichen. Darüber hinaus sprach er von großer Scham, die er bezüglich des Verhaltens der betroffenen Priester empfinde. Er betonte die sexuelle Unmoral, die gegenüber den Kindern stattgefunden habe. Kinder, die dem Schutz der Kirche unterstellt waren.

Aber nicht nur zu diesem Thema fand Papst Benedikt deutliche Worte. Bei einem Treffen mit dem amerikanische Präsidenten im Weißen Haus mahnte er zu mehr Diplomatie. Eine indirekte Kritik an der bisherigen Außenpolitik Georg W. Bushs.

Papst Benedikt und Bush kamen aber darin überein, dass Religion niemals missbraucht werden dürfe, um Gewalt und Terrorismus in die Welt zu bringen.

Papst Benedikt in den USA:




Quelle: Spiegel-Online, Focus-Online

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