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Papst-Wahl: Schwarzer Rauch beim ersten Wahlgang

Die Welt wartet auf weißen Rauch und die Worte Habemus papam. Seit dem heutigen Dienstag sitzen die 177 Kardinäle des Vatikan also zusammen, um den neuen Papst zu wählen. Doch noch konnte sich das Konklave nicht über einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Schwarzer Rauch stieg aus den Schornsteinen der Sixtinischen Kapelle auf, das bedeutet, dass der neue Papst noch nicht feststeht.

Insgesamt sind es 177 Kardinäle, die sich nun täglich treffen, bis die Katholische Kirche ein neues Oberhaupt hat. Der neue Papst braucht 115 Stimmen, also eine Zweidrittel-Mehrheit. Diese konnte im ersten Wahlgang noch keiner der Kandidaten erzielen.

Handys sind verboten, alle Kardinäle mussten vorher einen Schwur ablegen, dass sie keine Informationen aus der Sixtinischen Kapelle nach draußen tragen. Es wird gesagt, dass vier Kandidaten Favoriten auf den Papsttitel sind. Vor allem der Mailänder Erzbischof Angelo Scola und der brasilianische Erzbischof Odilo Pedro Scherer aus São Paulo wird der Wahlsieg zugetraut.

Aber auch der New Yorker Erzbischof Timothy Dolan und der Kanadier Marc Ouellet könnten der neue Papst werden. In den nächsten Tagen fällt die Entscheidung. Bis zu vier Wahlgänge werden die Kardinäle täglich durchführen. Und die Welt wartet auf den weißen Rauch.

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