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Peinlich: Malu Dreyer schickt Brief voller Fehler an Angela Merkel

Eigentlich sollte man annehmen, dass offizielle Briefe von einer Ministerpräsidentin an die Bundeskanzlerin gegengelesen und gegebenenfalls korrigiert werden, aber in Rheinland-Pfalz scheint das nicht der Fall zu sein: Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes verschickte eine ziemlich peinliche Nachricht nach Berlin an Angela Merkel.

Die WELT seziert den Brief genüsslich und stellte sechs Fehler in sechs Sätzen fest. Dabei handelt es sich hauptsächlich um grammatikalische Faux Pas. Beispiel: "Die auch heute wieder bekannt gewordenen Informationen, wonach die amerikanische und britische Geheimdienste nahezu sämtliche Verschlüssungssysteme unterlaufen können, verunsichert die Menschen in unserem Land."

Von dieser Sorte gibt es mehrere Sätze in dem Schreiben. Es werden hauptsächlich Buchstaben am Ende von Wörtern vergessen. Die WELT traut ihren Lesern offenbar nicht zu, die Fehler selbst zu erkennen und liefert die korrigierte Fassung gleich nach.

Auf Nachfrage in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlerin gab Sprecherin Monika Fuhr an, dass es sich dabei um ein "Büroversehen" handele. "Es tut uns leid, dass diese fehlerhafte Fassung des Briefes an die Bundeskanzlerin gesendet wurde", heißt es von offizieller Seite. An die Bundeskanzlerin sei auch schon eine Entschuldigung vom Büroleiter erfolgt. Aber: "Wo Menschen arbeiten, passieren leider auch Fehler."

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