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Peinliches Sarkozy-Bruni-Video

In Frankreich sorgen gerade Nicolas Sarkozy und Carla Bruni-Sarkozy wegen eines Videos für Schlagzeilen. Darin stößt der französiche Staatspräsident überraschend zu einer Interview-Runde seiner Frau, damit die beiden etwas gekünstelt turteln können, ein gefundenes Fressen für Kritiker.

Carla Bruni-Sarkozy gab gerade fünf Leserinnen der französischen Zeitschrift "Femme Actuelle" ein Interview in einem Salon des Elysées. Da kommt ihr Göttergatte herein und setzt sich einfach mal auf die Sofalehne direkt neben eine der Besucherinnen. Er erzählt den Damen, dass er eben aus der Dusche käme, weil er ein wenig Sport getrieben hat. Carla tauscht reichlich Zärtlichkeiten mit ihrem Mann aus, küsst ihn, massiert im Hände und Augenlieder, bevor der 54-Jährige zu einem Gespräch mit einem irakischen Regierungsvertreter weiterzieht. Carla Bruni ruft ihm noch zu: "Mach's gut, mein Süßer", es fehlt eigentlich nur noch, dass ein Regisseur im Hintergrund "Schnitt!" sagt.

Das fast schon peinliche Video der Sarkozys

Sarkozy verabschiedet sich wie ein PR-Profi: "Ich würde viel lieber bei Ihnen bleiben." Laut "n-tv.de" ärgern sich seine Kritiker über die inszenierte Zärtlichkeit des Präsidentenpaars. Unter Jaques Chirac hätte es solche Szenen nicht gegeben. Es war ja außerdem nicht das erste Mal, dass Nicolas Sarkozy mit umstrittenem Video-Material zum YouTube-Star wird.

Im Jahr 2007 trat Sarkozy z.B. offensichtlich angeheitert beim G20-Gipfel ans Mikrofon und das obwohl er angeblich keinen Alkohol trinkt. Als US-Präsident Obama letzten Monat seinen Handschlag ignorierte, will die Presse eine prompte Beleidigung von seinen Lippen gelesen haben. Ob also inszeniert, betrunken oder einfach nur beleidigt, Videos wie jenes mit seiner Frau Carla Bruni-Sarkozy sind jedenfalls der Wind in den Segeln seiner Kritiker.

Bild: YouTube

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