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Philippinen: Super-Taifun richtet Chaos an

Auf den Philippinen nimmt derzeit ein Naturschauspiel so dermaßen heftige Ausmaße an, dass es sich zu einer Naturkatastrope entwickelt hat: Ein Taifun, der in den Medien inzwischen nun "Super-Taifun" genannt wird, fegt über den Inselstaat und richtete bereits riesigen Schaden. Dabei kamen auch schon einige Menschen ums Leben.

Mit über 300 Stundenkilometern rast Taifun "Haiyan" über die Philippinen. Zum Vergleich: Der Sturm über Deutschland von vor wenigen Wochen erreichte Geschwindigkeiten von 190 Kilometern in der Spitze und wurde schon als zerstörerisch und gefährlich bezeichnet. Der deutsche Wetterdienst berichtete jetzt, dass "Haiyan" zu den vier heftigsten Stürmen gehöre, die je gemessen wurden.

Die philippinische Regierung hielt sich lange bedeckt, was Tote und Verletzte angeht. Aber jetzt brach sie das Schweigen und spricht von mindestens drei Todesopfern und sieben Verletzten. Zwei Menschen seien durch Stromschläge getötet worden. Und ein Junge sei vom Blitz getroffen worden. Weitere Todesopfer werden befürchtet, wenn der Taifun seinen Weg über die Inseln der Philippinen fortsetzt.

Den ganzen Tag soll der Taifun noch sein Unwesen treiben. Deswegen sind bereits 680 000 Menschen in Küstengebieten evakuiert worden. Insgesamt 52431 Familien seien außerdem bereits von dem Sturm betroffen worden. Sobald der Taifun über die Philippinen geweht ist, wird er seinen Weg über den asiatischen Kontinent fortsetzen und am Sonntag dann Vietnam erreichen.

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