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"Präsident von Europa" bedrohte Whitney Houston

Mit "Bodyguard" erzielte Whitney Houston nicht nur als Sängerin, sondern auch als Schauspielerin Welterfolge. In dem Film spielt sie eine Sängerin, deren Leben bedroht wird, Kevin Kostner ist ihr Leibwächter. Nun wurde bekannt, dass Houston während der Dreharbeiten auch einen echten Bodyguard hatte. Denn die verstorbene Sängerin wurde massiv bedroht, wie das FBI nun mitteilte.

Erpressung, liebeskranke Fans und wahnsinnige Spinner, das musste Whitney Houston zu Lebzeiten ertragen. Eine Anwältin wollte von dem Weltstar erst 100.000 Dollar, später dann 250.000 Dollar erpressen, sonst würde sie intime Details an die Öffentlichkeit bringen. Houston selbst sagte, dass es sich dabei um einen Freundin gehandelt habe, mit der sie tatsächlich private Dinge besprochen hat. Die Behörden stellten die Ermittlungen ein. Es heißt, die Sache sei privat geregelt worden.

Ein offenbar liebeskranker Mann wurde ebenfalls zur Bedrohung. Er schrieb innerhalb 17 Monaten 79 Briefe an Whitney Houston und 16 weitere an ihre Familie. Im Jahr 1986 erfuhr der Mann dann, dass Houston bereits verheiratet sei. Danach wurde der Ton schärfer und er drohte, jemanden zu verletzen. Die Polizei nahm ihn fest und ließ ihn erst frei, als der Besessene versicherte, dass er "der schönsten Frau der Welt" niemals Leid zufügen könne.

Und aus den Niederlanden meldete sich im Jahr 1999 ein offenbar völlig verwirrter Mann bei Whitney Houston. Er behauptete, der Präsident von Europa zu sein und er habe für 66 Milliarden Dollar Brasilien gekauft. Außerdem sei er am Sturz der südafrikanischen Regierung beteiligt gewesen. In Wahrheit handelte es sich um einen arbeitslosen Mann, der Tonbandaufnahmen und Drohbriefe an die US-Sängerin schickte. Das FBI schnappte sich den Niederländer und drohte mit Verhaftung. Danach hörte er mit dem Stalken auf.

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